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Ependymome

Von

Renee Gresh

, Nemours A.I. duPont Hospital for Children

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Aug 2019| Inhalt zuletzt geändert Aug 2019
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Ependymome sind langsam wachsende Hirntumoren, die in Zellen entstehen, die die Hirnhöhlen (Ventrikel) auskleiden.

  • Die Ursache der Ependymome ist unbekannt.

  • Einige Symptome sind Erbrechen, Teilnahmslosigkeit und Gleichgewichtsprobleme.

  • Die Diagnose erfolgt gewöhnlich mithilfe eines bildgebenden Verfahrens und einer Biopsie.

  • Die Prognose hängt vom Alter des Kindes ab sowie von der Größe des entfernten Tumorgewebes.

  • Die Behandlung kann ein Operation, Chemotherapie sowie Strahlentherapie beinhalten.

Ependymome sind mit 10 Prozent die dritthäufigsten Hirntumoren bei Kindern. Die meisten Kinder, bei denen Ependymome diagnostiziert werden, sind jünger als 8 Jahre. In etwa einem Drittel der Fälle sind Kinder im Alter von unter 3 Jahren betroffen.

Die meisten Ependymome entstehen am oder in der Nähe des Hinterkopfs unten am Schädel (in der hinteren Schädelgrube). Dieser Bereich umfasst das Kleinhirn (welches die Koordination und das Gleichgewicht steuert) und den Hirnstamm (welcher entscheidende Körperfunktionen wie die Atmung steuert). Ependymome streuen häufig in den Hirnstamm. Manchmal entstehen Ependymome im Rückenmark.

Symptome

Die ersten Symptome der Ependymome entstehen meist durch einen erhöhten Schädeldruck. Damit verbunden sind Kopfschmerzen, Erbrechen und Teilnahmslosigkeit. Bei Kleinkindern können wichtige Entwicklungsschritte ausbleiben. Sie können gereizt und appetitlos sein. Es kann zu Stimmungsschwankungen, Persönlichkeitsveränderungen und Konzentrationsschwierigkeiten kommen. Die Kinder haben Gleichgewichts-, Koordinations- und Gehschwierigkeiten. Einige Kinder leiden unter Krampfanfällen.

Ependymome im Rückenmark können zu Rückenschmerzen führen und Kinder können Probleme bei der Harn- und Stuhlkontrolle haben.

Diagnose

  • Magnetresonanztomographie (MRT) und Biopsie

Die Diagnose eines Ependymoms basiert auf den Ergebnissen einer MRT. Wird ein Tumor entdeckt, wird eine Probe entnommen und zur Untersuchung an ein Labor geschickt (Biopsie).

Prognose

Die Aussichten hängen vom Alter des Kindes ab, sowie davon, wie viel Tumorgewebe entfernt werden konnte.

Überlebende Kinder tragen das Risiko, Probleme mit ihrem Gehirn, Rückenmark und Nerven zu entwickeln.

Behandlung

  • Operation, Strahlen- und Chemotherapie

Im ersten Schritt wird versucht, auf sichere Weise so viel Tumorgewebe wie möglich operativ zu entfernen.

Eine Strahlentherapie erhöht die Überlebensrate und wird in der Regel nach der Operation durchgeführt.

Eine Chemotherapie scheint die Überlebensrate zwar nicht zu erhöhen, kann jedoch bei manchen Kindern den Tumor vor der Operation verkleinern.

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