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Zervixinsuffizienz

(Zervixinkompetenz)

Von

Antonette T. Dulay

, MD, Main Line Health System

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Okt 2020| Inhalt zuletzt geändert Okt 2020
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Kurzinformationen
Quellen zum Thema

Eine Zervixinsuffizienz ist eine Öffnung des Gebärmutterhalses ohne Wehen, die zur Entbindung des Kindes im zweiten Trimester der Schwangerschaft führt.

  • Zum Zeitpunkt der Geburt bestehende Bindegewebserkrankungen und Verletzungen können das Gewebe des Gebärmutterhalses schwächen.

  • Bei einem schwachen Gebärmutterhals wird das Kind unter Umständen zu früh geboren.

  • Eine Zervixinsuffizienz kann erst festgestellt werden, nachdem eine Frau schwanger geworden ist.

  • Um eine Frühgeburt zu verhindern, kann der Gebärmutterhals zugenäht werden (Cerclage).

Unter Schwangerschaftskomplikationen wie Zervixinsuffizienz werden Probleme verstanden, die nur während der Schwangerschaft auftreten. Diese können Auswirkungen auf die Frau und/oder den Fötus haben und können zu verschiedenen Zeitpunkten während der Schwangerschaft auftreten. Die meisten Schwangerschaftskomplikationen können jedoch erfolgreich behandelt werden.

Gewöhnlich weitet sich der Gebärmutterhals (der untere Teil der Gebärmutter, auch Zervix genannt) nur beim Einsetzen der Wehen als Reaktion auf die Kontraktionen der Gebärmutter. Bei manchen Frauen liegt jedoch eine Gebärmutterhalsschwäche vor. Dadurch kann sich der Gebärmutterhals lange vor dem Geburtstermin öffnen (Dilatation), sodass das Kind möglicherweise zu früh entbunden werden muss.

Lage des Gebärmutterhalses

Lage des Gebärmutterhalses

Wenn eine Frau eine Zervixinsuffizienz aufweist, tritt diese sehr wahrscheinlich auch in zukünftigen Schwangerschaften auf.

Ursachen einer Zervixinsuffizienz

Wodurch eine Zervixschwäche verursacht wird, ist noch unklar. In den meisten Fällen kann kein bestimmter Grund identifiziert werden.

Zu den Faktoren, die das Risiko einer Gebärmutterhalsschwäche erhöhen (Risikofaktoren), zählen Folgende:

Der Gebärmutterhals kann bei einer früheren Entbindung verletzt worden sein. Eine Verletzung kann auch entstehen, wenn ein größeres Gewebestück des Gebärmutterhalses für eine Biopsie entnommen wurde (sogenannte Konusbiopsie Biopsie Biopsie ) oder wenn Instrumente zur Weitung des Gebärmutterhalses verwendet werden (wie es bei einer Dilatation und Kürettage Dilatation und Kürettage Manchmal empfehlen Ärzte Screening-Tests, die durchgeführt werden um bei Frauen die keine Symptome aufweisen nach Erkrankungen zu suchen. Wenn die Frauen Symptome im Fortpflanzungssystem haben... Erfahren Sie mehr Dilatation und Kürettage , kurz D K, der Fall sein kann).

Die meisten Frauen mit einer Zervixinsuffizienz weisen keine der oben genannten Faktoren auf.

Symptome einer Zervixinsuffizienz

Viele Frauen weisen keine Symptome auf, bevor das Kind völlig überraschend vor dem eigentlichen Geburtstermin geboren wird. Bei anderen Frauen sind die Symptome früher zu erkennen. Zu diesen Symptomen können ein Druckgefühl in der Scheide, Scheiden- oder Schmierblutungen, unklare Unterleibs- oder Rückenschmerzen sowie ein Scheidenausfluss gehören.

Diagnose einer Zervixinsuffizienz

  • Ultraschall

Eine Zervixinsuffizienz wird in der Regel erst festgestellt, wenn eine Frau ihr Kind zu früh gebärt.

Ärzte vermuten eine Zervixinsuffizienz, wenn eine Frau Risikofaktoren für einen schwachen Gebärmutterhals aufweist, z. B. frühere Fehlgeburten im zweiten Schwangerschaftsdrittel.

Sie vermuten überdies eine Zervixinsuffizienz, wenn sie bei einer Routineuntersuchung während der Schwangerschaft feststellen, dass sich der Gebärmutterhals zu früh geweitet hat.

Bei einem Verdacht auf Zervixinsuffizienz wird eine Ultraschalluntersuchung mit einem in die Scheide eingeführten Handgerät durchgeführt (sogenannte transvaginale Sonografie). Die Ergebnisse der Ultraschalluntersuchung können auf eine Zervixinsuffizienz hinweisen. Wird bei einer Ultraschalluntersuchung zum Beispiel festgestellt, dass eine Frau einen kurzen Gebärmutterhals hat, so wird sie auf Anzeichen für vorzeitige Wehen überwacht. Dies gilt insbesondere für Frauen, bei denen das Risiko einer Zervixinsuffizienz besteht.

Behandlung einer Zervixinsuffizienz

  • Anlegen einer Naht um oder durch den Gebärmutterhals, um eine frühzeitige Öffnung zu verhindern

Der Arzt kann eine Naht um oder durch den Gebärmutterhals anlegen, um zu verhindern, dass er sich zu früh öffnet. Dieses Verfahren nennt man Zervixcerclage.

Eine Cerclage scheint eine Frühgeburt bei Frauen zu verhindern, die während des zweiten Schwangerschaftsdrittels bereits mindestens zwei Fehlgeburten hatten. Bei diesen und anderen Frauen mit einem hohen Risiko für Zervixinsuffizienz wird während des erstens Schwangerschaftsdrittels eine Cerclage durchgeführt. Eine Cerclage kann zudem vor der 24. Schwangerschaftswoche (dem Ende des zweiten Trimesters) vorgenommen werden, wenn der Arzt nicht weiß, was bei früheren Schwangerschaften geschehen ist, er aber bei Frauen mit verkürztem Gebärmutterhals Probleme befürchtet.

Bei anderen Frauen versucht der Arzt, nur dann eine Cerclage einzusetzen, wenn bei den Frauen alle der folgenden Bedingungen vorliegen:

  • Risikofaktoren, die stark auf eine Zervixinsuffizienz hindeuten

  • Feststellung eines kurzen Gebärmutterhalses mittels Ultraschall vor der 22. bis 24. Schwangerschaftswoche (erstes Trimester oder frühe Phase des zweiten Trimesters)

  • Vorzeitige Entbindung bei früheren Schwangerschaften

Das Beschränken der Cerclage auf diese Frauen scheint das Risiko von Frühgeburten nicht zu erhöhen und reduziert die Anzahl der derzeit durchgeführten Cerclagen um zwei Drittel.

Vor einer Zervixcerclage erhält die betroffene Frau eine Vollnarkose Vollnarkose Bei einem sogenannten chirurgischen Verfahren wird manuell Gewebe geschnitten oder genäht, um Erkrankungen, Verletzungen oder Deformitäten zu behandeln, und dieses wird auch als „chirurgischer... Erfahren Sie mehr oder ein Lokalanästhetikum Lokalanästhesie und Regionalanästhesie . Anschließend führt der Arzt Instrumente in die Scheide ein, um die Naht zu setzen. Die Naht wird gewöhnlich vor der Entbindung entfernt. In manchen Fällen wird sie nicht entfernt, und es wird ein Kaiserschnitt durchgeführt.

Wenn nach 22 bis 23 Schwangerschaftswochen das vorzeitige Einsetzen von Wehen vermutet wird, kann der Arzt Kortikosteroide (zur Unterstützung der Lungenreifung beim Fötus) und angepasste Bettruhe (angepasste Aktivitäten) verordnen. Angepasste Bettruhe heißt, dass sich betroffene Frauen tagsüber die meiste Zeit ausruhen sollten.

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