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Körperliche Veränderungen während der Schwangerschaft

Von

Raul Artal-Mittelmark

, MD, Saint Louis University School of Medicine

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Aug 2019| Inhalt zuletzt geändert Aug 2019
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Kurzinformationen
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Quellen zum Thema

Während der Schwangerschaft finden viele Veränderungen im Körper der Frau statt. Die meisten davon bilden sich nach der Geburt zurück. Diese Veränderungen verursachen einige Symptome, die normal sind. Allerdings können sich während der Schwangerschaft bestimmte Krankheiten entwickeln, wie z. B. Schwangerschaftsdiabetes, und einige Symptome könnten auf eine solche Erkrankung hindeuten.

Folgende Symptome sollten umgehend einem Arzt gemeldet werden, wenn sie während der Schwangerschaft auftreten:

  • Dauerhafte oder ungewöhnliche Kopfschmerzen

  • Benommenheit

  • Störungen des Sehvermögens

  • Kontraktionen

  • Austreten von Fruchtwasser (beschrieben als „Brechen des Wassers‟)

  • Anschwellen von Händen oder Füßen

  • Verringerte Urinproduktion

  • Jede Erkrankung oder Infektion

  • Tremor (Zittern der Hände und/oder Füße)

  • Krampfanfälle

  • Schnelle Herzfrequenz

  • Geringere Bewegung des Fötus

Wenn die Entbindung bei früheren Schwangerschaften kurz war, sollte die Patientin bei jeglichen Anzeichen eines Einsetzens der Wehen ihren Arzt umgehend informieren.

Allgemeines Befinden

Müdigkeit ist normal, insbesondere in den ersten 12 Wochen und zum Ende der Schwangerschaft. Die Frau muss sich häufiger ausruhen als gewöhnlich.

Geschlechtsorgane

In der 12. Schwangerschaftswoche kann sich der Bauch der Frau durch die Vergrößerung der Gebärmutter leicht wölben. Die Gebärmutter wächst während der gesamten Schwangerschaft. Nach 20 Wochen reicht sie bis auf Höhe des Nabels, nach 36 Wochen bis zu den unteren Rippen.

Der normale Scheidenausfluss, der durchsichtig oder milchig ist, nimmt häufig zu. Diese Zunahme ist gewöhnlich normal. Wenn der Ausfluss eine ungewöhnliche Farbe annimmt, eigenartig riecht oder mit Juckreiz und Brennen in der Scheide verbunden ist, sollte ein Arzt befragt werden. Solche Symptome können auf eine Scheideninfektion hindeuten. Manche vaginalen Infektionen, z. B. Trichomoniasis (eine Protozoeninfektion) und Kandidose (eine Pilzinfektion), treten in der Schwangerschaft häufig auf und sind behandelbar.

Brüste

Unter dem Einfluss der Schwangerschaftshormone (besonders Östrogen) bereiten sich die Brüste auf die Milchproduktion vor. Sie werden größer, weil die Zahl der Milchdrüsen langsam zunimmt und die Drüsen zur Milchproduktion fähig werden. Die Brüste fühlen sich mitunter fester an oder werden empfindlich. Das Tragen eines gut sitzenden BHs stützt die Brust.

Während der letzten Schwangerschaftswochen können die Brüste eine dünne, gelbliche oder milchige Flüssigkeit absondern, die Vormilch (Kolostrum). Sie wird auch in den ersten Tagen nach der Geburt ausgeschieden, ehe die Muttermilch gebildet wird. Diese Flüssigkeit, die besonders viele Mineralstoffe und Antikörper enthält, ist für Stillkinder die erste Nahrung.

Herz und Kreislauf

Während der Schwangerschaft hat das Herz der Frau mehr zu leisten, weil es mit zunehmendem Wachstum des Fötus mehr Blut in die Gebärmutter pumpen muss. Gegen Ende der Schwangerschaft erhält die Gebärmutter ein Fünftel des Blutes der Frau. Die Blutmenge, die das Herz jede Minute pumpt, erhöht sich im Laufe der Schwangerschaft um 30 bis 50 Prozent. Damit steigt auch der Ruhepuls von den üblichen rund 70 Schlägen pro Minute vor der Schwangerschaft auf 80 bis 90 Schläge. Bei körperlicher Anstrengung steigen Herzleistung und die Herzfrequenz bei Schwangeren stärker an als bei nicht schwangeren Frauen. Nach etwa 30 Schwangerschaftswochen sinkt die Herzleistung leicht ab. Während der Wehen erhöht sie sich dann um weitere 30 Prozent. Nach der Geburt nimmt sie zunächst rasch, dann etwas langsamer ab. Ungefähr 6 Wochen nach der Entbindung ist der Zustand vor der Schwangerschaft wieder erreicht.

Bestimmte Herzgeräusche und ein unregelmäßiger Herzrhythmus können auftreten, da das Herz mehr arbeitet. Manchmal kann eine schwangere Frau diese Unregelmäßigkeiten spüren. Solche Veränderungen sind während einer Schwangerschaft normal. Andere ungewöhnliche Herzgeräusche und -rhythmen (z. B. diastolisches Rauschen und eine schnelle, unregelmäßige Herzfrequenz), die bei schwangeren Frauen häufiger auftreten, müssen allerdings möglicherweise behandelt werden.

Der Blutdruck sinkt im 2. Schwangerschaftsdrittel gewöhnlich ab, kann aber im letzten Drittel wieder den in der Schwangerschaft üblichen Wert erreichen.

Das Blutvolumen erhöht sich im Laufe der Schwangerschaft um beinahe 50 Prozent. Die Flüssigkeitsmenge im Blut nimmt stärker zu als die Zahl der roten Blutkörperchen, die Sauerstoff transportieren. Obwohl die Zahl der roten Blutkörperchen größer ist, zeigen Bluttests eine leichte Blutarmut an, was normal ist. Aus unklaren Gründen steigt die Zahl der weißen Blutkörperchen, die Infektionen bekämpfen, während der Schwangerschaft leicht an, während der Wehen und in den ersten Tagen nach der Entbindung dann deutlich.

Wussten Sie ...

  • Das Blutvolumen der Frau erhöht sich im Laufe der Schwangerschaft um fast 50 Prozent.

Die wachsende Gebärmutter hemmt mit der Zeit den Rückfluss des Blutes aus Beinen und Becken zum Herzen. Daher kommt es häufig zu Schwellungen (Ödemen), besonders in den Beinen. In den Beinen und im Bereich um die Scheidenöffnung (Vulva) können sich Krampfadern entwickeln. Diese verursachen manchmal Schmerzen. Kleidung, die locker um die Taille und die Beine hängt, ist bequemer und behindert nicht den Blutfluss. Es gibt einige Maßnahmen, die nicht nur die Schmerzen lindern, sondern auch die Schwellung der Beine beseitigen und dafür sorgen, dass Krampfadern nach der Entbindung verschwinden:

  • Tragen elastischer Stützstrümpfe

  • Häufiges Hochlegen der Beine

  • Liegen auf der linken Seite

Harnwege

Wie das Herz müssen auch die Nieren während der Schwangerschaft mehr leisten. Sie filtern das zunehmende Blutvolumen. Die Menge des durch die Nieren gefilterten Blutes erreicht zwischen der 16. und 24. Schwangerschaftswoche den Höchstwert, dann bleibt der Wert bis unmittelbar vor der Geburt auf diesem Niveau. Der Druck der vergrößerten Gebärmutter kann die Blutzufuhr zu den Nieren leicht einschränken.

Normalerweise arbeiten die Nieren stärker, wenn man sich hinlegt, und weniger, wenn ein Mensch steht. Dieser Unterschied fällt in der Schwangerschaft deutlicher ins Gewicht und ist die Ursache dafür, dass der Harndrang der Schwangeren zunimmt, wenn sie schlafen möchte. Gegen Ende der Schwangerschaft erhöht die Seitenlage, besonders auf der linken Seite, die Nierentätigkeit stärker als die Rückenlage. Beim Liegen auf der linken Seite drückt die Gebärmutter weniger auf die Hauptvene, die das Blut aus den Beinen zum Herzen befördert. Durch die verbesserte Durchblutung steigt die Nierentätigkeit.

Die Gebärmutter drückt auf die Blase, die sich rasch mit Harn füllt. Daher müssen Schwangere häufiger und dringender Wasser lassen.

Atemwege

Der hohe Progesteronspiegel, ein Hormon, das während der Schwangerschaft kontinuierlich produziert wird, signalisiert dem Gehirn, den Kohlendioxidgehalt im Blut zu senken. Deshalb atmen Schwangere etwas rascher und tiefer, um mehr Kohlendioxid auszuatmen und den Kohlendioxidgehalt niedrig zu halten. Sie atmen möglicherweise auch deshalb schneller, da die vergrößerte Gebärmutter das Weiten der Lunge beim Einatmen beschränkt. Der Brustkorb vergrößert sich etwas.

Praktisch jede Schwangere kommt bei Anstrengung leichter außer Atem, besonders gegen Ende der Schwangerschaft. Bei körperlicher Anstrengung steigt die Atemfrequenz bei Schwangeren stärker an als bei nicht schwangeren Frauen.

Weil mehr Blut gepumpt wird, wird die Oberfläche der Atemwege besser durchblutet und schwillt ein wenig an, was die Atemwege verengt. Gelegentlich fühlt sich die Nase verstopft an, und die eustachische Röhre, die Verbindung zwischen Mittelohr und Nasenrachen, kann zuschwellen. Diese Auswirkungen können den Ton und die Qualität der Stimme der Frau leicht verändern.

Verdauungstrakt

Übelkeit und Erbrechen treten insbesondere morgens häufig auf (Morgenübelkeit). Sie können auf den hohen Spiegel der Hormone Östrogen und humanes Choriongonadotropin zurückgehen, die der Aufrechterhaltung der Schwangerschaft dienen.

Übelkeit und Erbrechen lassen sich teilweise durch eine veränderte Ernährungsweise lindern, z. B. durch:

  • Regelmäßiges Essen kleiner Portionen und Trinken kleiner Mengen

  • Essen, bevor sich der Hunger einstellt

  • Essen milder Speisen (wie z. B. Hühnerbrühe, Consommé, Reis und Pasta)

  • Essen von Salzkeksen und Trinken kohlesäurehaltiger Getränke

  • Gegen Morgenübelkeit ist es hilfreich, einen oder zwei Salzkekse nahe am Bett aufzubewahren und diese schon morgens vor dem Aufstehen zu verzehren

Derzeit gibt es keine speziellen Medikamente, welche die Morgenübelkeit lindern. In manchen Fällen sind die Übelkeit und das Erbrechen so stark oder anhaltend, dass es zur Dehydratation, zum Gewichtsverlust und zu anderen Beschwerden kommt. Diese Erkrankung wird als Hyperemesis gravidarum bezeichnet. Frauen, die unter dieser Erkrankung leiden, müssen womöglich mit einem Mittel gegen Erbrechen (Antiemetika) behandelt oder vorübergehend im Krankenhaus mit intravenöser Flüssigkeit versorgt werden.

Häufig kommt es zu Sodbrennen und Aufstoßen, wahrscheinlich weil die Nahrung länger im Magen verweilt und weil der ringförmige Muskel am unteren Ende der Speiseröhre erschlafft. Durch einige Maßnahmen kann das Sodbrennen gemildert werden:

  • Kleinere Portionen essen

  • Kein Bücken oder flaches Liegen für mehrere Stunden nach dem Essen

  • Koffein, Tabak, Alkohol und Aspirin und ähnliche Medikamente (Salizylate) vermeiden

  • Einnahme von flüssigen Antazida, aber keine Antazida, die Natriumbikarbonat enthalten, da sie zu viel Salz enthalten (Natrium)

Sodbrennen in der Nacht kann durch folgende Maßnahmen gelindert werden:

  • Einige Stunden vor dem Zubettgehen nichts essen

  • Anheben des Kopfendes oder Verwendung von Kissen, um Kopf und Schultern anzuheben

Der Magen produziert während der Schwangerschaft weniger Magensäure. Deshalb kommt es selten zu Magengeschwüren, und bestehende Geschwüre beginnen oft zu heilen.

Mit dem Fortschreiten der Schwangerschaft kann der Druck aus der vergrößerten Gebärmutter auf den Enddarm und den unteren Teil des Dünndarms zu Verstopfung führen. Zusätzlich verlangsamt der hohe Progesteronspiegel im Blut die Muskelkontraktionen im Darm, die gewöhnlich die Nahrung weiterschieben. Eine ballaststoffreiche Ernährung, viel Trinken und regelmäßige Bewegung können Verstopfung vorbeugen.

Hämorrhoiden, ein häufig auftretendes Problem, können durch den Druck der vergrößerten Gebärmutter oder durch Verstopfung, entstehen. Bei Schmerzen können stuhlerweichende Mittel, schmerzlindernde Salben und warme Sitzbäder Linderung verschaffen.

Manche Frauen entwickeln Heißhunger auf ungewöhnliche Speisen oder Absonderliches wie Stärke oder Tonerde.

Gelegentlich bildet sich bei der Schwangeren übermäßig viel Speichel, besonders, wenn sie auch unter Morgenübelkeit leidet. Dieses Symptom kann störend sein, ist jedoch harmlos.

Haut

Manchmal zeigt sich eine fleckige, bräunliche Pigmentierung (Melasma) auf Stirn und Wangen. Die Haut um die Brustwarzen (Warzenhöfe) kann ebenfalls dunkler werden. Gewöhnlich erscheint auf der Bauchmitte eine senkrechte, dunkle Linie. Diese Veränderungen beruhen darauf, dass die Plazenta ein Hormon abgibt, das Farbstoff produzierende Zellen dazu anregt, das dunkelbraune Melanin herzustellen.

Bei vielen Frauen erscheinen rosa Dehnungsstreifen (Schwangerschaftsstreifen) auf dem Bauch. Diese Veränderung beruht vermutlich auf dem raschen Gebärmutterwachstum und einem Anstieg der Nebennierenhormone.

Es können rote, spinnenähnliche Blutgefäße sichtbar werden, meist oberhalb der Taille. Diese Strukturen werden Spider-Naevus (Gefäßspinnen) genannt. Dünnwandige, erweiterte Kapillaren treten vornehmlich an den Unterschenkeln auf.

Zwei stark juckende Ausschläge kommen nur während der Schwangerschaft vor:

  • Pruriginöse urtikarielle Papeln und Plaques in der Schwangerschaft (Urtikaria in der Schwangerschaft) treten typischerweise in den letzten 2 bis 3 Wochen der Schwangerschaft auf, sind aber jederzeit nach der 24. Woche möglich. Die Ursache der Erkrankung ist unbekannt.

  • Herpes gestationis kann jederzeit ab der 12. Schwangerschaftswoche oder direkt nach der Entbindung auftreten. Es wird angenommen, dass die Ursache Antikörper sind, die das körpereigene Gewebe angreifen, es sich also um eine Autoimmunreaktion handelt.

Hormone

Durch den Einfluss der Hormone, welche die Plazenta produziert, beeinflusst eine Schwangerschaft alle Hormone im Körper. Beispielsweise produziert die Plazenta ein Hormon, das die Schilddrüse anregt, die daraufhin mehr Schilddrüsenhormone absondert. Diese wiederum lassen das Herz schneller schlagen, was die Frau mitunter wahrnimmt (Palpitationen). Sie schwitzen leichter, es kommt zu Stimmungsschwankungen, und die Schilddrüse kann sich vergrößern. Bei weniger als 0,1 Prozent der Schwangerschaften kann sich auch eine Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose) entwickeln.

In der Frühschwangerschaft steigt der Spiegel von Östrogen und Progesteron an, weil die Eierstöcke vom humanen Choriongonadotropin, dem Haupthormon der Plazenta, dazu angeregt werden. 9 bis 10 Wochen nach Schwangerschaftsbeginn produziert die Plazenta selbst große Mengen Östrogen und Progesteron. Beide Hormone, sowohl Östrogen als auch Progesteron, helfen, die Schwangerschaft aufrechtzuerhalten.

Die Plazenta regt die Nebennieren an, mehr Aldosteron und Kortisol zu produzieren, (reguliert die Flüssigkeitsmenge, die von den Nieren ausgeschieden wird). Folglich wird mehr Flüssigkeit eingelagert.

Die Hormonveränderungen während der Schwangerschaft beeinflussen auch, wie der Körper mit Zucker umgeht. In der Frühschwangerschaft kann der Glukosespiegel im Blut leicht abfallen. In der zweiten Hälfte der Schwangerschaft steigt er dagegen oft an. Während der Schwangerschaft wird mehr Insulin (ein Hormon zur Kontrolle des Blutzuckerspiegels) benötigt. Aus diesem Grund kann sich ein bereits bestehender Diabetes während der Schwangerschaft verschlimmern. Diabetes kann auch während der Schwangerschaft entstehen. Diese Erkrankung wird Schwangerschaftsdiabetes genannt.

Gelenke und Muskeln

Die Gelenke und Bänder (Stränge und Knorpel, welche die Knochen verbinden) im Becken der Frau werden lockerer und flexibler. Dadurch erhält die Gebärmutter mehr Raum, und die Frau bereitet sich auf die Geburt vor. Ihre Haltung verändert sich ein wenig.

Weil sich die Wirbelsäule stärker krümmen muss, um das Gewicht der wachsenden Gebärmutter auszubalancieren, kommt es häufig zu Rückenschmerzen. Die Frau sollte nicht schwer heben, lieber in die Knie gehen, als sich zu bücken, und auf eine gute Haltung achten. Flache, gut stützende Schuhe oder ein leichtes Schwangerschaftsmieder kann die Belastung des Rückens mildern.

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