Substanzbezogene psychische Störungen

Vollständige Überprüfung: Aug. 2025 VonMashal Khan, MD, NewYork-Presbyterian Hospital | Peer-Review durchMark Zimmerman, MD, South County Psychiatry
Letzte Aktualisierung: Sept. 2025
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Substanzinduzierte psychiatrische Störungen, im DSM-5-TR als "substanz-/medikamenteninduzierte psychische Störungen" definiert, sind psychiatrische Veränderungen, die durch Substanzkonsum oder -entzug verursacht werden und unabhängigen psychiatrischen Störungen ähneln (z.B. Depression, Psychose, Angststörung oder neurokognitive Störungen) (1–3).

Damit eine psychiatrische Störung als substanzinduziert angesehen werden kann, muss bekannt sein, dass die betreffende Substanz die Störung verursachen kann. Substanzen können zu den 10 Wirkstoffklassen gehören, die typischerweise substanzbezogene Störungen verursachen (siehe Tabelle ) oder viele andere Wirkstoffklassen (z. B. Anticholinergika und Glukokortikoide können vorübergehende psychotische Syndrome verursachen). Im Allgemeinen sollte die psychiatrische Störung die folgenden Kriterien erfüllen (4):

  • Erscheinen innerhalb von 1 Monat nach Substanzintoxikation oder Entzug

  • Verursacht bedeutendes Leiden oder beeinträchtigt die funktionsfähigkeit

  • Sich nicht vor Verwendung des Stoffes manifestiert haben

  • Kommen nicht ausschließlich während des akuten Deliriums durch die Substanz vor

  • Halten nicht für einen längeren Zeitraum an*

* Bestimmte neurokognitive, durch Alkohol, Inhalationsmittel oder sedative Hypnotika verursachte Störungen und Wahrnehmungsstörungen, verursacht von Halluzinogenen, können von Dauer sein.

Zu den spezifischen diagnostizierbaren substanzinduzierten psychiatrischen Störungen gehören die folgenden (4):

Literatur

  1. 1. Tucker JS, Huang W, Green HD Jr, Pollard MS. Patterns of Substance Use and Associations with Mental, Physical, and Social Functioning: A Latent Class Analysis of a National Sample of U.S. Adults Ages 30-80. Subst Use Misuse. 2021;56(1):131-139. doi:10.1080/10826084.2020.1843059

  2. 2. Fiorentini A, Cantù F, Crisanti C, Cereda G, Oldani L, Brambilla P. Substance-Induced Psychoses: An Updated Literature Review. Front Psychiatry. 2021;12:694863. Published 2021 Dec 23. doi:10.3389/fpsyt.2021.694863

  3. 3. Melugin PR, Nolan SO, Siciliano CA. Bidirectional causality between addiction and cognitive deficits. Int Rev Neurobiol. 2021;157:371-407. doi:10.1016/bs.irn.2020.11.001

  4. 4. American Psychiatric Association. Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders. 5th edition, Text Revision. American Psychiatric Association Publishing; 2022:543-553.

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