Ruminationsstörung

VonEvelyn Attia, MD, Columbia University Medical Center;
B. Timothy Walsh, MD, College of Physicians and Surgeons, Columbia University
Reviewed ByMark Zimmerman, MD, South County Psychiatry
Überprüft/überarbeitet Geändert Aug. 2025
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Rumination ist das wiederholte Regurgitieren von Nahrung nach dem Essen; die Regurgitation kann willentlich erfolgen und erfolgt nicht aufgrund von Übelkeit oder unwillkürlichem Würgen.

Patienten mit einer Ruminationssstörung erbrechen immer wieder die Nahrung nach dem Essen, aber sie leiden nicht unter Übelkeit oder unfreiwilligem Würgen. Das Essen kann ausgespuckt oder wieder geschluckt werden; einige Patienten kauen das Essen erneut bevor sie es wieder schlucken. Die Regurgitation kann beabsichtigt oder unbeabsichtigt sein und kann oft vom Arzt direkt beobachtet werden. Regurgitation tritt mehrmals pro Woche auf, in der Regel täglich (1).

Eine Regurgitationsstörung kann bei Säuglingen, Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen auftreten. Es wird sowohl als psychiatrische Fütterungs- und Essstörung im Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, 5. Aufl., Textrevision (DSM-5-TR), als auch als {gastroduodenale Störung der Darm-Hirn-Interaktion von der Rome Foundation, einer Organisation, die Forschung und Aufklärung über solche Interaktionen unterstützt, beschrieben (2, 3).

Einige Patienten sind sich bewusst, dass das Verhalten sozial unerwünscht ist, und versuchen es zu verdecken, indem sie eine Hand über den Mund halten oder ihre Nahrungsaufnahme begrenzen. Einige vermeiden es, mit anderen Menschen zu essen, und essen nicht vor einer sozialen Aktivität oder Arbeit, damit sie nicht in der Öffentlichkeit erbrechen.

Patienten, die das regurgitierte Material ausspucken oder die ihre Nahrungsaufnahme signifikant begrenzen, können an Gewicht verlieren oder eine Mangelernährung entwickeln.

Literatur

  1. 1. Absah I, Rishi A, Talley NJ, Katzka D, Halland M. Rumination syndrome: pathophysiology, diagnosis, and treatment. Neurogastroenterol Motil. 2017;29(4):10.1111/nmo.12954. doi:10.1111/nmo.12954

  2. 2. American Psychiatric Association. Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders. 5th ed, Text Revision. American Psychiatric Association Publishing; 2022:374-375.

  3. 3. Drossman DA. Functional Gastrointestinal Disorders: History, Pathophysiology, Clinical Features and Rome IV. Gastroenterology. Published online February 19, 2016. doi:10.1053/j.gastro.2016.02.032

Diagnose der Ruminationsstörung

  • Psychiatrische Beurteilung

Die Ruminationsstörung wird diagnostiziert, wenn die folgenden Kriterien des Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, 5. Auflage, Textrevision (DSM-5-TR) erfüllt sind (1):

  • Patienten ernähren sich wiederholt über einen Zeitraum von ≥ 1 Monat.

  • Gastrointestinale Erkrankungen, die zu einer Regurgitation führen können (z. B. gastroösophagealer Reflux, Zenker-Divertikel) oder andere Ess- und Fütterstörungen (z. B. Anorexia nervosa), bei denen manchmal Rumination auftritt, wurden ausgeschlossen.

  • Wenn bei einem Patienten mit einer anderen Erkrankung Regurgitation auftritt, ist dies so schwerwiegend, dass eine besondere Behandlung erforderlich ist.

Ärzte können die Regurgitation direkt beobachten oder der Patient kann dies melden.

Ärzte bewerten auch den Ernährungszustand, um auf Gewichtsabnahme und Mangelzustände zu prüfen.

Diagnosehinweis

  1. 1. American Psychiatric Association. Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders. 5th ed, Text Revision. American Psychiatric Association Publishing; 2022:374-375.

Behandlung von Ruminationsstörung

  • Verhaltensänderung

Verhaltensmodifizierungstechniken, einschließlich biofeedback-gesteuerter Zwerchfellatmung sowie kognitiver Verhaltensstrategien, können hilfreich sein (1).

Treatment reference

  1. 1. Murray HB, Juarascio AS, Di Lorenzo C, Drossman DA, Thomas JJ. Diagnosis and Treatment of Rumination Syndrome: A Critical Review. Am J Gastroenterol. 2019;114(4):562-578. doi:10.14309/ajg.0000000000000060

Wichtige Punkte

  • Rumination ist wiederholtes Hochwürgen von Nahrung nach dem Essen, aber ohne Übelkeit oder unwillkürliches Erbrechen.

  • Einige Patienten mit Wiederkäuerstörung sind sich der Tatsache bewusst, dass das Verhalten sozial unakzeptabel ist und versuchen, es zu verschleiern oder zu verbergen.

  • Einige schränken die Nahrungsaufnahme ein (um zu verhindern, dass andere sie beim Regurgitieren sehen), was manchmal zu Gewichtsverlust oder Nährstoffmangel führt.

  • Diagnostizieren Sie eine Ruminationsstörung bei Patienten, die wiederholt über das Wiederhochwürgen von Nahrungsmitteln über 1 Monat berichten, nachdem andere mögliche Ursachen (z. B. GI-Störungen, andere Fütterungs- und Essstörungen) ausgeschlossen wurden.

  • Behandeln Sie mit Techniken zur Verhaltensänderung.

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