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Postpoliomyelitissyndrom

(Postpolio-Syndrom)

Von

Brenda L. Tesini

, MD,

  • Assistant Professor of Medicine and Pediatrics, Division of Infectious Diseases
  • University of Rochester School of Medicine and Dentistry
  • Associate Hospital Epidemiology
  • Strong Memorial Hospital and Golisano Children's Hospital, University of Rochester Medical Center

Inhalt zuletzt geändert Feb 2018
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Das Postpoliomyelitis-Syndrom ist eine Gruppe von Symptomen, die sich Jahre oder Jahrzehnte nach einer paralytischen Poliomyelitis entwickelt und in der Regel die gleichen Muskelgruppen betrifft wie die anfängliche Infektion.

(Siehe auch Poliomyelitis.)

Bei Patienten, die Kinderlähmung hatten, Muskelermüdung und reduzierte Ausdauer, oft begleitet von Schwäche, Faszikulationen und Atrophie – kann sich Jahre oder Jahrzehnte entwickeln, insbesondere bei älteren Patienten und bei Patienten, die initial schwerer betroffen waren. Die Schädigung tritt meist in den früher beteiligten Muskelgruppen auf. Allerdings erhöht ein Postpoliomyelitis-Syndrom selten die Behinderung erheblich.

Die Ursache des Postpoliomyelitis-Syndroms kann evtl. in einem alterungsbedingten weiteren Verlust von motorischen Vorderhornzellen in einer Neuronenpopulation bestehen, die bereits durch eine frühere Poliovirusinfektion reduziert wurde.

Die Therapie des Postpoliosyndroms erfolgt supportiv.

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HINWEIS: Dies ist die Ausgabe für medizinische Fachkreise. LAIEN: Hier klicken, um zur Ausgabe für Patienten zu gelangen.
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