Msd Manual

Please confirm that you are a health care professional

Lädt...

Mastitis

Von

Julie S. Moldenhauer

, MD, Children's Hospital of Philadelphia

Inhalt zuletzt geändert Jun 2018
Zur Patientenaufklärung hier klicken.
HINWEIS: Dies ist die Ausgabe für medizinische Fachkreise. LAIEN: Hier klicken, um zur Ausgabe für Patienten zu gelangen.

Eine Mastitis ist eine schmerzhafte Entzündung der Brust, die meistens von einer Infektion begleitet ist.

Fieber im späteren Wochenbett ist oft durch eine Mastitis verursacht. Staphylokokken sind die häufigste Ursache.

Brustabszesse sind sehr selten und werden gelegentlich durch Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus verursacht.

Zu den Symptomen einer Mastitis können hohes Fieber und Brustsymptome gehören: Rötung, Verhärtung, Druckempfindlichkeit, Schmerzen, Schwellung und tastbare Überwärmung gehören. Mastitis unterscheidet sich von den Schmerzen und kleinen Verletzungen der Brustwarzen, die häufig zu Beginn des Stillens auftreten.

Die Diagnose einer Mastitis wird klinisch gestellt.

Behandlung

  • Antibiotika gegen Staphylokokken

Zur Behandlung einer Mastitis gehören die Aufforderung zu vermehrter Flüssigkeitsaufnahme sowie Antibiotika, gezielt gegen Staphylococcus aureus, das häufigste ursächliche pathogene Agens. Beispiele sind

  • Dicloxacillin 500 mg p.o. alle 6 h für 7-10 Tage

  • Für Frauen mit einer Penicillinallergie sind Cephalexin 500 mg p.o. viermal täglich oder Clindamycin 300 mg p.o. dreimal täglich für 10 bis 14 Tage akzeptabel.

Erythromycin 250 mg p.o. alle 6 h wird weniger häufig verwendet.

Wenn sich der Zustand der Frauen unter dieser Therapie nicht verbessert und sie keinen Abszess aufweisen, sollte man zur Abdeckung resistenter Erreger Vancomycin 1 g i.v. alle 12 Stunden oder Cefotetan 1–2 g i.v. alle 12 Stunden in Betracht ziehen. Während der Behandlung ist es angeraten, weiter zu stillen, da die Entleerung der betroffenen Brust zur Therapie gehört.

Brustabszesse werden hauptsächlich mittels Inzision und Drainage behandelt. Es sollten Antibiotika gegen S. aureus verwendet werden.

Es ist nicht gesichert, das Antibiotika bei Methicillin-resistentem S. aureus zur Behandlung von Mastitis oder Brustabszess erforderlich sind.

Zur Patientenaufklärung hier klicken.
HINWEIS: Dies ist die Ausgabe für medizinische Fachkreise. LAIEN: Hier klicken, um zur Ausgabe für Patienten zu gelangen.
Erfahren Sie

Auch von Interesse

Videos

Alle anzeigen
Wie man einen Scheidenriss zweiten Grad behebt
Video
Wie man einen Scheidenriss zweiten Grad behebt
3D-Modelle
Alle anzeigen
Vaginale Geburt
3D-Modell
Vaginale Geburt

SOZIALE MEDIEN

NACH OBEN