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Überblick über Bewegungsstörungen

Von

Hector A. Gonzalez-Usigli

, MD, HE UMAE Centro Médico Nacional de Occidente

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Sep 2020| Inhalt zuletzt geändert Sep 2020
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Quellen zum Thema

Jede Körperbewegung, sei es das Heben einer Hand oder Lächeln, erfordert ein komplexes Zusammenspiel zwischen dem zentralen Nervensystem (Gehirn und Rückenmark), den Nerven und Muskeln. Ist ein Bereich des Nervensystems, der Bewegungen steuert, geschädigt oder nicht funktionstüchtig, kann dies zu einer Bewegungsstörung führen.

Je nach Art und Stelle der Schädigung oder Fehlfunktion können sich verschiedene Formen von Bewegungsstörungen entwickeln:

Die Basalganglien helfen dabei, willkürliche Muskelbewegungen auszulösen und geschmeidig zu machen, unwillkürliche Bewegungen zu unterdrücken und Veränderungen der Haltung zu koordinieren.

Das Kleinhirn koordiniert die Bewegungen des Körpers, hilft den Gliedmaßen, sich geschmeidig und exakt zu bewegen und das Gleichgewicht zu halten.

Lokalisation der Basalganglien

Die Basalganglien sind eine Ansammlung von Nervenzellen, die sich tief im Gehirn befinden. Hierzu gehört Folgendes:

  • Nucleus caudatus (eine C-förmige Struktur, die zu einem dünnen Schwanz zusammenläuft)

  • Putamen

  • Globus pallidus (befindet sich neben dem Putamen)

  • Subthalamischer Nucleus

  • Schwarze Substanz (Substantia nigra)

Die Basalganglien tragen dazu bei, die Muskelbewegungen flüssig zu machen und Veränderungen der Haltung zu koordinieren.

Lokalisation der Basalganglien

Klassifizierung

Die Klassifizierung von Bewegungsstörungen hilft den Ärzten häufig dabei, die Ursache zu identifizieren.

Bewegungsstörungen werden häufig wie folgt klassifiziert:

  • Verminderte oder langsame Bewegungen

  • Vermehrte Bewegungen

Die häufigste Erkrankung, bei der Bewegungen vermindert und/oder verlangsamt werden

Störungen mit vermehrten Bewegungen

Koordinationsprobleme werden manchmal als Störungen, die vermehrte Bewegungen auslösen, klassifiziert. Sie werden häufig durch eine Fehlfunktion des Kleinhirns verursacht.

Bei einigen Erkrankungen kommt es gleichzeitig zu verstärkten und verminderten Bewegungen. Die Parkinson-Krankheit verursacht beispielsweise Tremor - vermehrte unbeabsichtigte (unwillkürliche) Bewegungen - und langsame beabsichtigte (willkürliche) Bewegungen.

Störungen mit vermehrten Bewegungen können sein

  • Rhythmisch, hauptsächlich Tremor (obwohl Tremor manchmal unregelmäßig ist, wie bei Dystonie)

  • Unrhythmisch, was verlangsamte oder schnelle Bewegungen und/oder eine unveränderte Position umfassen kann

Einige schnelle, unrhythmische Bewegungen, wie Tics Tourette-Syndrom und andere Tic-Störungen bei Kindern und Jugendlichen Tics sind rasche, ziellose, wiederholte, aber unrhythmische unwillkürliche Bewegungen (Muskel- oder motorische Tics) oder unwillkürliche, plötzliche, häufig wiederholte Geräusche und/oder Worte... Erfahren Sie mehr , können vorübergehend unterbrochen (unterdrückt) werden. Andere, wie Hemiballismus, Chorea, Myoklonus, können schwer zu unterdrücken oder nicht vollständig zu unterdrücken sein.

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