
Zentraler Venenkatheter und peripher eingeführter zentralvenöser Katheter
Wenn für medizinische Behandlungen wiederholt Nadeln in die Venen eingeführt werden, kann das zu einer Vernarbung und Schwächung der Venen führen. Außerdem können kleinere Venen durch einige Medikamente direkt geschädigt werden. Ein zentraler Venenkatheter (ZVK) und ein peripher eingeführter zentralvenöser Katheter (PICC-Line) ermöglichen einen langfristigen Venenzugang ohne häufige Nadelstiche.
Ein ZVK kann unter Ultraschallführung in eine große Vene im Brustkorb oder Hals eingeführt werden. Ein Führungsdraht wird durch die betäubte Haut in die große Vene in der Nähe des Herzens eingeführt. Über den Führungsdraht wird eine Schleuse geschoben. Über einen zweiten kleinen Einschnitt wird der Katheter unter die Haut geschoben und dann in die Vene eingeführt. Der Katheter wird dann an der Brust befestigt.
Manchmal wird ein Infusionsport unter die Haut gelegt. Andere Arten von zentralen Venenkathetern sind für den vorübergehenden Gebrauch gedacht und müssen nicht im Rahmen einer Operation eingesetzt werden. Eine PICC-Line ist länger und wird in eine Vene im Arm oder in der Hand eingeführt. Der Katheter wird über das Venensystem vorgeschoben, bis er die obere Hohlvene erreicht.
Nach dem Einsetzen kann der ZVK oder die PICC-Line zur i.v. Therapie oder zur Blutentnahme für Labortests verwendet werden. In der Regel verbleiben eine PICC-Line und manche Arten von ZVK für eine lange Zeit im Patienten.
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