Nicht sichtbare Behinderung: Schädel-Hirn-Trauma (SHT)

Ich heiße Greg und bin 35 Jahre alt. Ich arbeite im Landschaftsbau und bin sehr stolz auf das Unternehmen, das ich mir aufgebaut habe. Vor etwa sechs Monaten stürzte ich von einer Leiter. Dieser Unfall hat mein Leben verändert.

Nach meinem Sturz war ich zunächst ein paar Minuten bewusstlos. Als ich aufwachte, fühlte ich mich benommen und verwirrt. Ich wurde sofort ins Krankenhaus gebracht, wo die Ärzte all meine Verletzungen untersuchten sowie einen CT-Scan zur Diagnose meiner Verletzung vornahmen.

Meine Testergebnisse zeigten, dass ich eine Hirnprellung hatte, also einen Bluterguss in meinem Gehirn, sowie ein akutes subdurales Hämatom, eine Ansammlung von Blut im Gehirn. Diese Verletzungen sind Formen eines Schädel-Hirn-Traumas (kurz: SHT). Zum Glück war das Hämatom klein und der Druck auf mein Gehirn war minimal, sodass ich nicht operiert werden musste. Stattdessen führten meine Ärzte wiederholt neurologische Untersuchungen durch, um festzustellen, ob weitere bildgebende Untersuchungen, etwa mittels MRT, notwendig sind.

Der Weg zur Genesung war schwierig. Für einige Zeit nach meiner Verletzung litt ich unter Kopfschmerzen, Übelkeit, Gedächtnisveränderungen und Benommenheit. Meine Freunde und Familie bemerkten auch Veränderungen in meiner Persönlichkeit und Stimmungsschwankungen, die zu einer Depression geführt haben.

Die kognitive Rehabilitation schreitet nur langsam voran, aber mein Therapeut arbeitet mit mir in Einzelsitzungen daran, meine Aufmerksamkeit und Konzentration wieder zu verbessern. Ich hoffe, dass ich eines Tages ein Fürsprecher für SHT-Überlebende sein kann, der andere über die Sicherheit am Arbeitsplatz aufklärt, um zukünftige Verletzungen zu vermeiden.

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