Unterschiede zwischen Vorausverfügungen und POLST

Unterschiede zwischen Vorausverfügungen und POLST

Merkmale

Vorausverfügungen

POLST

Eignung

Alle Erwachsenen, ungeachtet des aktuellen Gesundheitsstatus

Eine Person jeden Alters mit einer schweren Erkrankung oder Gebrechlichkeit, bei der ein Arzt davon ausgehen muss, dass sie innerhalb der nächsten ein oder zwei Jahre verstirbt

Wer sie schreibt

Die Person, mit oder ohne Anwalt

Ein Arzt oder in manchen US-Bundesstaaten auch eine Pflegefachperson oder Arzthelfer, nachdem die Gestaltung der Pflege mit der Person (bzw. mit dem stellvertretenden Entscheidungsträger, falls die Person nicht mehr in der Lage ist, selbst Entscheidungen diesbezüglich zu treffen) besprochen wurde

Wo die Ausführung stattfindet

In einer beliebigen Einrichtung

In medizinischen Einrichtungen

Welche Informationen enthalten sind

Präferenzen (nicht medizinische Anordnungen) hinsichtlich möglicher zukünftiger Behandlungsalternativen und der Benennung eines Handlungsbevollmächtigten für gesundheitsbezogene Entscheidungen (stellvertretender Entscheidungsträger).

Die medizinischen Anordnungen eines Arztes zu wichtigen Entscheidungen zur Intensivpflege, die aufgrund des aktuellen Gesundheitszustands des Patienten erforderlich werden könnten

Entscheidungen von Stellvertretern (stellvertretenden Entscheidungsträgern)

Stellvertreter dürfen keine Vorausverfügungen für den Patienten verfassen.

Die Stellvertreter können an POLST beteiligt sein und ihre Zustimmung dazu geben, falls der Patient nicht in der Lage ist, selbst Entscheidungen zu treffen

Ärztliche Notversorgung

Gilt im Allgemeinen nicht für die ärztliche Notversorgung.

Gilt für die ärztliche Notversorgung.

Die für die Bereitstellung der Dokumente an medizinische Fachkräfte verantwortlichen Personen, wo immer eine Behandlung erfolgt

Aufgabe der Patienten und Familienangehörigen

Verantwortlichkeit der medizinischen Fachkraft

Wer die Dokumente ggf. überprüft und revidiert

Die Person, welche die Vorausverfügung erstellte

Die medizinische Fachkraft zusammen mit der betroffenen Person oder dem Stellvertreter

Verwendung beider Dokumente für dieselbe Person

Gibt die allgemeinen Ziele und Wünsche in den einzelnen Lebensabschnitten der Person an und dient als Ansatzpunkt bei der Besprechung von POLST.

Ergänzt die Vorausverfügungen, indem die allgemeinen Ziele und Wünsche der Person in spezifische medizinische Anordnungen umgesetzt werden

POLST = Arztanweisungen für lebenserhaltende Maßnahmen.

POLST = Arztanweisungen für lebenserhaltende Maßnahmen.