Übersicht über Lungentumoren

Vollständige Überprüfung: Feb. 2026 VonMaria A. Velez, MD, MS, University of California, Los Angeles | Peer-Review durchM. Patricia Rivera, MD, University of Rochester Medical Center
Letzte Aktualisierung: Feb. 2026
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Lungentumoren können ihren Ursprung in der Lunge haben (Primärtumor) oder sich von einer anderen Tumorstelle im Körper auf die Lunge ausbreiten (metastasierender Tumor). Primäre Lungentumoren können folgende Eigenschaften haben:

Die Behandlung von Lungentumoren unterscheidet sich, je nachdem, ob sie bösartig oder gutartig sind. Selbst gutartige Tumoren können Probleme verursachen, wenn sie in die Atemwege hineinwachsen und die Atmung behindern.

In der Lunge und den Atemwegen

Gutartige Lungentumoren

Gutartige (benigne) Lungentumoren können anhand ihres Entstehungsortes unterteilt werden: Luftröhre oder Lungengewebe.

Zu den Tumoren der Luftröhre (Trachea) oder der Bronchien (Atemwege) zählen:

  • Hamartome: Gutartige Tumoren, die aus einer desorganisierten Mischung aus normalem (unauffälligem) Lungengewebe bestehen (wie Knorpel, Fett, Muskel und Bindegewebe), das normalerweise in der Lunge vorhanden, aber auffällig angeordnet ist. Es handelt sich dabei um die häufigsten gutartigen Lungentumoren.

  • Bronchiale Zystadenome: Seltene gutartige Tumoren, die in den Atemwegen entstehen und mit Flüssigkeit gefüllte zystische Bereiche enthalten, die von Drüsengewebe ausgekleidet sind.

  • Myoblastenmyome: Seltene gutartige Tumoren, die sich aus Zellen zusammensetzen, die unter dem Mikroskop körnig (granulär) erscheinen; man geht davon aus, dass sie aus Nervengewebe entstehen.

  • Papillome: Kleine, warzenartige Wucherungen, die von der Schleimhaut der Atemwege ausgehen und aus fingerähnlichen Auswüchsen bestehen, die vom Atemwegsepithel bedeckt sind.

Zu den Tumoren des Lungengewebes zählen:

  • Fibrome: Gutartige Tumoren, die hauptsächlich aus faserigem (fibrösem) Bindegewebe bestehen.

  • Leiomyome: Gutartige Tumoren, die aus glatten Muskelzellen bestehen - dieselbe Art von Muskelzellen, die in den Wänden der Blutgefäße und den Atemwegen zu finden sind.

  • Lipome: Gutartige Tumoren, die vollständig aus Fettzellen bestehen; diese lassen sich anhand ihrer charakteristischen Fettdichte auf CT-Scans erkennen.

  • Neurofibrome: Gutartige Tumoren, die aus den Nervenscheidenzellen entstehen, dien die periphere Nerven umgeben.

  • Schwannome: Gutartige Tumoren, die aus Schwann-Zellen entstehen, welche eine isolierende Hülle um die Nervenfasern bilden.

  • Sklerosierende Hämangiome: Gutartige Tumoren, die vermutlich aus primitiven Epithelzellen der Atemwege entstehen, zeichnen sich durch eine Mischung aus festen und blutgefüllten Räumen mit vernarbten Bereichen aus (als Sklerose bezeichnet).

Gutartige (nicht-kanzeröse) Tumoren können nach der Art der Zellen, aus denen sie bestehen, eingeteilt werden (etwa nach glatten Muskel-, Fett- oder Nervenzellen). Manche gutartigen Raumforderungen in der Lunge entstehen nicht durch neu gewachsene Lungenzellen (Neubildung oder Neoplasma), sondern vielmehr durch eine Entzündung aufgrund einer Infektion oder Immunerkrankung wie Sarkoidose. Gutartige Lungentumoren verursachen oft keine Symptome. Sie können manchmal jedoch zur Atemwegssymptomen, wie Keuchatmung, Husten oder Kurzatmigkeit führen, insbesondere, wenn sie auf die Atemwege drücken, diese blockieren oder sehr groß werden.

Meist entdecken Ärzte einen gutartigen Lungentumor, wenn sie aus anderen Gründen eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs oder eine andere Aufnahme machen. Die meisten gutartigen (nicht-kanzerösen) Tumoren werden nicht behandelt. Manche müssen eventuell operativ entfernt werden, damit sie die Atemwege nicht blockieren.

Wussten Sie ...

  • In einem Wort wie „Karzinom“ steht die Endung „-om“ für Geschwulst, Geschwür oder Tumor. Der erste Teil des Wortes bezieht sich auf das, woraus die Schwellung oder Wucherung besteht. Ein Meningiom ist zum Beispiel ein Tumor, der sich in den Hirn- oder Rückenmarkshäuten (Meningen) bildet. Viele Krebsnamen enden auf „-om“, aber nicht alle „-ome“ sind Tumoren. Ein Hämatom ist eine Schwellung, die durch eine Ansammlung von Blut (häm) verursacht wird.

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