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Rehabilitation bei Blindheit

Von

Alex Moroz

, MD, New York University School of Medicine

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Jun 2017| Inhalt zuletzt geändert Jul 2017
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Die Rehabilitation von Blinden hängt davon ab, ob die Blindheit seit der Geburt (kongenital) besteht oder in sehr jungem Alter bzw. im Erwachsenenalter auftrat. Blind geborene Kinder oder Kinder, die sehr jung erblinden, erlernen in der Regel auf einer Sonderschule von Anfang an, wie sie damit umgehen müssen. Daher können die meisten von ihnen sehr gut mit ihrer Blindheit umgehen. Personen, die später erblinden, müssen jedoch neue Wege im Umgang mit dem Alltag wie dem Essen finden. Meistens bringt man ihnen das Uhrzeigersystem bei. Der Teller stellt ein Zifferblatt dar, auf dem das Fleisch immer auf 8.00 Uhr und das Gemüse auf 4.00 Uhr liegt. Das Getränk steht grundsätzlich auf 1.00 Uhr.

Unter anderem zeigen Therapeuten Patienten, wie sie sich mehr auf ihre anderen Sinne verlassen und andere Vorrichtungen für Blinde nutzen können, z. B. Blindenschrift. Das Ziel ist es, der Person dabei zu helfen, so selbstständig wie möglich zu sein, unabhängig zu werden und ihr Selbstvertrauen wiederzugewinnen.

Blinde müssen außerdem lernen, einen Gehstock zu benutzen, und Familienmitglieder und sonstige Betreuer müssen lernen, wie sie Blinde im Alltag begleiten. Familienmitglieder werden angewiesen, die Möbel oder andere Gegenstände nicht umzuräumen, ohne die blinde Person darüber zu informieren.

Das Erlernen des Umgangs mit einem Blindenhund oder der Blindenschrift kommt viel später. In der Zwischenzeit können Blinde mit Hilfe von Hörbüchern am Leseerlebnis teilnehmen.

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