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Pruriginöse urtikarielle Papeln und Plaques in der Schwangerschaft

Von

Antonette T. Dulay

, MD, Main Line Health System

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Aug 2019| Inhalt zuletzt geändert Aug 2019
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Quellen zum Thema

Bei pruriginösen urtikariellen Papeln und Plaques handelt es sich um stark juckende Ausschläge, die nur während einer Schwangerschaft auftreten.

Unter Schwangerschaftskomplikationen wie pruriginösen urtikariellen Papeln und Plaques werden Probleme verstanden, die nur während der Schwangerschaft auftreten. Diese können Auswirkungen auf die Frau und/oder den Fötus haben und können zu verschiedenen Zeitpunkten während der Schwangerschaft auftreten. Die meisten Schwangerschaftskomplikationen können jedoch erfolgreich behandelt werden.

Pruriginöse urtikarielle Papeln und Plaques treten in einer von 160 bis 300 Schwangerschaften auf. Sie sind viel häufiger bei Frauen, die mit mehr als einem Fötus schwanger sind (Mehrlingsschwangerschaften). Der Ausschlag tritt gewöhnlich bei der ersten Schwangerschaft auf. Die Ursache der Erkrankung ist unbekannt.

Auf dem Bauch bilden sich rote oder leicht erhöhte Flecken von unregelmäßiger Form. Die Flecken haben teilweise feine, mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen in der Mitte. Die umliegende Haut ist oft blass. Die Rötung greift auf Oberschenkel, Gesäß und gelegentlich auch auf die Arme über. Handflächen, Fußsohlen und Gesicht sind in der Regel nicht betroffen. Es können sich Hunderte dieser juckenden Flecken bilden. Der quälende Juckreiz hält die Frau nachts oft wach.

Dieser Ausschlag tritt zumeist während der letzten 2 bis 3 Wochen und gelegentlich auch in den letzten paar Tagen der Schwangerschaft oder nach der Geburt auf. Er kann jedoch zu einer beliebigen Zeit nach der 24. Woche auftreten. Nach der Geburt bildet sich der Ausschlag gewöhnlich rasch zurück und tritt in nachfolgenden Schwangerschaften in der Regel nicht mehr auf.

Es ist schwierig, bei pruriginösen urtikariellen Papeln und Plaques in der Schwangerschaft eine definitive Diagnose zu stellen.

Oftmals hilft das direkte Auftragen einer Kortikosteroidsalbe (z. B. Triamcinolon) auf der Haut. In seltenen Fällen wird bei schweren Symptomen ein Kortikosteroid (z. B. Prednison) oral verabreicht.

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