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Vitamin-E-Überschuss

(Vitamin-E-Toxizität)

Von

Larry E. Johnson

, MD, PhD, University of Arkansas for Medical Sciences

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Okt 2019| Inhalt zuletzt geändert Okt 2019
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Eine Vitamin-E-Toxizität ist selten, aber gelegentlich führen hohe Dosen zu einem Blutungsrisiko sowie Muskelschwäche, Müdigkeit, Übelkeit und Durchfall.

  • Das größte Risiko einer Vitamin-E-Toxizität ist eine Blutung.

  • Die Diagnose basiert auf den Symptomen des Betroffenen.

  • Durch Absetzen der Vitamin-E-Präparate und Einnahme von Vitamin K werden die Symptome beseitigt.

Vitamin E (Tocopherol) ist ein Antioxidans: Es schützt die Zellen vor der Schädigung durch freie Radikale, reaktiver Nebenprodukte des Zellstoffwechsels, die an chemischen Reaktionen innerhalb von Zellen beteiligt sind. Einige dieser Reaktionen können schädigende Auswirkungen haben. (Siehe hierzu auch Vitamine im Überblick.)

Viele Menschen nehmen Vitamin-E-Präparate ein, um bestimmte Krankheiten zu verhindern. Vitamin-E-Präparate schützen nicht vor Herz- und Gefäßkrankheiten. Es gibt keine überzeugenden Hinweise darauf, dass Vitamin E, selbst in hohen Dosen, das Fortschreiten der Alzheimerkrankheit verlangsamt. Es ist umstritten, ob Vitamin-E-Präparate vor einer tardiven Dyskinesie, also wiederholten, willkürlichen Bewegungen des Mundes, der Zunge, der Arme und der Beine (Nebenwirkung von Antipsychotika), schützen, und ob sie das Risiko von Prostatakrebs erhöhen oder verringern.

Wie die Vitamine A, D und K ist Vitamin E ein fettlösliches Vitamin, das sich in Fett auflöst und am besten aufgenommen (resorbiert) wird, wenn es mit etwas Fett verzehrt wird. Gute Vitamin-E-Lieferanten sind unter anderem Pflanzenöl, Nüsse, Samen, grünes Blattgemüse und Weizenkeime.

Viele Erwachsene nehmen monate- oder jahrelang relativ große Mengen von Vitamin E ein, ohne dass ein offensichtlicher Schaden eintritt. Hohe Dosen von Vitamin E können jedoch das Risiko für Blutungen erhöhen, vor allem bei Erwachsenen, die zusätzlich ein Antikoagulans (insbesondere Warfarin) einnehmen, das die Gerinnung des Blutes hemmt. Gelegentlich treten bei Erwachsenen, die sehr hohe Dosen Vitamin E einnehmen, Muskelschwäche, Müdigkeit, Übelkeit und Durchfall auf.

Die Diagnose stützt sich auf die Patientengeschichte zur Verwendung von Vitamin-E-Präparaten und die Symptome.

Die Behandlung erfolgt durch Absetzen der Vitamin-E-Präparate. Bei Bedarf wird Vitamin K verordnet, das die Blutgerinnung unterstützt, um Blutungen zu stoppen.

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