Zystoskopie

Vollständige Überprüfung: Feb. 2026 VonPaul H. Chung, MD, Sidney Kimmel Medical College, Thomas Jefferson University | Peer-Review durchLeonard G. Gomella, MD, Sidney Kimmel Medical College at Thomas Jefferson University
Letzte Aktualisierung: Feb. 2026
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Der Arzt kann einige Blasen-, Prostata- und Harnröhrenprobleme diagnostizieren (zum Beispiel Blasentumoren, Steine in der Blase oder unangenehme Probleme mit dem Wasserlassen), indem er durch ein flexibles röhrenförmiges Instrument schaut (Zystoskop, eine Art Endoskop). Ein Zystoskop hat ungefähr den Durchmesser eines Bleistifts und etwa 15 bis 30 cm davon werden in die Harnröhre oder Blase eingeführt. Die meisten Zystoskope sind faseroptisch und verfügen über eine Lichtquelle und eine kleine Kamera, sodass der Arzt das Innere der Blase, der Prostata und der Harnröhre sehen kann. Viele Zystoskope haben darüber hinaus Werkzeuge, mit denen der Arzt eine Gewebeprobe aus der Blasenauskleidung entnehmen kann. Alternativ stehen starre Metall-Zystoskope mit einem größeren Durchmesser zur Verfügung, wenn komplexere Verfahren erforderlich sind, wie das Entfernen eines Steins oder die Behandlung eines Tumors.

Die flexible Zystoskopie kann bei vollem Bewusstsein durchgeführt werden, da der Eingriff keine Schmerzen, sondern nur geringe Unannehmlichkeiten verursacht. Der Arzt führt in der Regel vor dem Eingriff ein anästhetisches Gel in die Harnröhre ein. Zu den möglichen Komplikationen zählen leichte Blutungen, vorübergehendes Brennen beim Wasserlassen und Infektionen. Eine starre Zystoskopie erfordert in der Regel eine Vollnarkose und wird im Operationssaal durchgeführt.

(Siehe auch Beurteilung von Nieren- und Harnwegserkrankungen.)

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