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Humanes Papillomavirus (HPV)-Impfstoff

Von

Margot L. Savoy

, MD, MPH, Lewis Katz School of Medicine at Temple University

Inhalt zuletzt geändert Jun 2021
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Darreichungsformen des HPV-Impfstoffs

Drei Impfstoffe schützen vor HPV:

Nur der 9-valente Impfstoff ist jetzt in den USA erhältlich.

Rekombinante DNA-Technologie wird verwendet, um beide HPV-Impfstoffe aus dem Hauptkapsidprotein (L1) des HPV herzustellen. Die L1-Proteine organisieren sich selbst zu nicht infektiösen, nicht onkogenen Virus-ähnlichen Partikeln (VLPs).

Literatur zur Vorbereitung

Indikationen für die HPV-Impfung

Die HPV-Impfung ist eine routinemäßige Impfung im Kindesalter (siehe Tabelle: Empfohlener Impfplan für das Alter von 7–18 Jahre Empfohlener Impfplan für das Alter von 7–18 Jahre Impfungen werden nach dem Impfplan des Centers for Disease Control and Prevention der "AAP", der "American Academy of Family Physicians" und des "American College of Obstetricians and Gynecologists"... Erfahren Sie mehr ). Die von der U.S. Food and Drug Administration (FDA) zugelassene Indikation für den 9-valenten Impfstoff wurde kürzlich auf Erwachsene im Alter von 27 bis 45 Jahren zur Vorbeugung bestimmter HPV-assoziierter Krebsarten und Krankheiten erweitert; die aktuellen Empfehlungen des Advisory Committee on Immunization Practices lauten:

  • Sowohl für Männer als auch für Frauen bis zum Alter von 26 Jahren: Die HPV-Impfung wird im Alter von 11 oder 12 Jahren empfohlen (kann im Alter von 9 Jahren beginnen) und für zuvor ungeimpfte oder nicht ausreichend geimpfte Patienten bis zum Alter von 26 Jahren.

  • Für Erwachsene von 27 bis 45 Jahren: Kliniker sollten sich an einer gemeinsamen Entscheidungsdiskussion mit Patienten beteiligen, um zu entscheiden, ob sie geimpft werden sollten.Ärzte sollten mit den Patienten ein gemeinsames Entscheidungsgespräch führen, um festzustellen, ob sie geimpft werden sollten.

Alternativ (zur Berücksichtigung außerhalb der USA) kann Folgendes verwendet werden:

  • HPV4 oder HPV2 für Frauen

  • HPV4 für Männer, einschließlich derer, die Sex mit Männern haben

Kontraindikationen und Vorsichtsmaßnahmen bei der HPV-Impfung

Zu den Kontraindikationen für eine HPV-Impfung gehören

Obwohl die HPV-Impfstoffe nicht für schwangere Frauen empfohlen werden, ist vor der Impfung kein Schwangerschaftstest erforderlich. Wenn eine Schwangerschaft festgestellt wird, nachdem eine Impfungsserie begonnen wurde, ist kein Eingreifen erforderlich, aber die restlichen Dosen der Serie sollten verzögert werden, bis die Schwangerschaft vorüber ist.

Die wichtigste Vorsichtsmaßnahme bei einer HPV-Impfung st

  • Mittelschwere oder schwere akute Erkrankung mit oder ohne Fieber (Impfung wird, wenn möglich, verschoben, bis die Krankheit vorüber ist)

Dosierung und Verabreichung des HPV-Impfstoffs

Die HPV-Impfstoffdosis beträgt 0,5 ml i. m., verabreicht in einer 3-Dosis- oder 2-Dosis-Serie, je nach Alter bei der ersten HPV-Impfung.

  • Anfangsdosis im Alter von 9 bis 14 Jahren: Eine 2-Dosis-Serie wird mit 0 und 6 bis 12 Monaten gegeben. Das Mindestintervall zwischen den Dosen beträgt 5 Monate. Wenn eine Dosis zu früh (nach < 5 Monaten) gegeben wird, sollte die Dosis wiederholt werden ≥ 12 Wochen nach der ungültigen Dosis und ≥ 5 Monate nach der ersten Dosis.

  • Anfangsdosis im Alter von 15 Jahren: Eine 3-Dosis-Serie wird bei 0, 1 bis 2 Monaten und 6 Monaten gegeben. Mindestabstände sind 4 Wochen zwischen der 1. und 2. Dosis, 12 Wochen zwischen der 2. und 3. Dosis und 5 Monate zwischen der 1. und 3. Dosis. Wenn die 2. oder 3. Dosis zu früh verabreicht wird, sollte sie wiederholt werden.

  • Erwachsene im Alter von 27 bis 45 Jahren: Auf der Grundlage eines gemeinsamen klinischen Beratungsgesprächs kann Erwachsenen in dieser Altersgruppe die 2- oder 3-Dosis-Serie wie oben beschrieben verabreicht werden.

  • Personen mit geschwächtem Immunsystem, einschließlich HIV-Infektion: Personen mit geschwächtem Immunsystem erhalten unabhängig vom Alter bei der Erstimpfung die 3-Dosis-Serie wie oben beschrieben.

Unerwünschte Wirkungen der HPV-Impfung

Über ernste Nebenwirkungen wurde nicht berichtet.

Zu den leichten Auswirkungen gehören Schmerzen, Rötung, Schwellung und Empfindlichkeit an der Injektionsstelle.

Weitere Informationen

Nachfolgend finden Sie einige englischsprachige Quellen, die nützlich sein könnten. Bitte beachten Sie, dass das MSD-Manual nicht für den Inhalt dieser Quellen verantwortlich ist.

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