Benigne Kehlkopftumoren umfassen Leukoplakie, Papillome, Hämangiome, Fibrome, Chondrome, Myxome und Neurofibrome. Sie können in allen Larynxbereichen auftreten. Papillome und Neurofibrome können bösartig werden. Leukoplakie ist eine weiße Läsion an der Stimmlippe, die ein Hinweis auf eine benigne oder prämaligne Veränderung (d.h. Dysplasie) sein kann. Die Diagnose basiert auf direkter oder indirekter Visualisierung (Laryngoskopie) und bildgebenden Untersuchungen (z.B. CT). Die Behandlung erfolgt durch Entfernung.
Larynxtumore sind abnorme Wucherungen im Larynx, die benigne oder maligne sein können. Die Haupttypen benigner Tumoren umfassen Leukoplakien, Papillome, Hämangiome, Fibrome, Chondrome, Myxome und Neurofibrome (1). Für maligne Larynxtumoren siehe Larynx-Krebs.
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Zu den Symptomen benigner Kehlkopftumoren zählen Dysphonie, hauchige (breathy) Stimme, Dyspnoe, Aspiration, Dysphagie, Otalgie (Ohrenschmerzen) und Hämoptyse. Als Otalgie werden Ohrschmerzen durch Reizung oder Aufblähung des Nervus Vagus bezeichnet, und diese werden häufiger durch einen wachsenden bösartigen Tumor verursacht.
Die Diagnose von benignen Larynx-Tumoren stützt sich auf die direkte oder indirekte Sichtbarmachung der Läsionen im Larynx mit ergänzender CT-Untersuchung. Gelegentlich kann eine in der Praxis oder im Operationssaal durchgeführte Biopsie notwendig sein, um die Diagnose zu vervollständigen.
Die Behandlung besteht in der Entfernung des benignen Tumors. Durch Entfernen des Tumors lassen sich die Stimme, eine intakte Verschlussfunktion und freie Atempassage wiederherstellen. Kleinere Tumoren können endoskopisch und in Allgemeinanästhesie mit dem CO2-Laser exzidiert werden. Wenn größere Läsionen die Larynxgrenzen überschritten haben, ist oft eine Pharyngotomie oder Larynxfistel erforderlich.
Hinweis
1. Courey MS, Shohet JA, Scott MA, Ossoff RH. Immunohistochemical characterization of benign laryngeal lesions. Ann Otol Rhinol Laryngol. 1996;105(7):525-531. doi:10.1177/000348949610500706



