Traditionelle chinesische Medizin (TCM)

VonAbhinav Singla, MD, Mayo Clinic
Überprüft vonMichael R. Wasserman, MD, California Association of Long Term Care Medicine (CALTCM)
Überprüft/überarbeitet Geändert Okt. 2025
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Im Mittelpunkt der mehrere tausend Jahre alten traditionellen Chinesischen Medizin steht die Vorstellung von einer im Körper fließenden Lebenskraft oder Lebensenergie (Qi, sprich Tschi), die aus dem Lot ist. Indem die beiden gegensätzlichen Kräfte Yin (dunkel, weiblich, negative Kräfte) und Yang (hell, männlich, positive Kräfte) mit den Ausprägungen Kälte und Hitze, Inneres und Äußeres, Mangel und Fülle wieder ins Gleichgewicht gebracht werden, wird das Qi wieder normalisiert. Um das Qi – und somit die Gesundheit – zu erhalten und wiederherzustellen, kommen verschiedene Methoden zum Einsatz.

Am häufigsten verwendet werden:

Andere Praktiken umfassen die Ernährung und die Massage.

In der traditionellen chinesischen Medizin werden Formulierungen mit pflanzlichen Mischungen verwendet, um Krankheiten zu behandeln. Es ist schwierig, die Sicherheit und Wirksamkeit dieser Mischungen festzustellen. Ein Problem ist, dass es praktisch keine Standards und Qualitätskontrollen gibt. Daher kann Folgendes passieren:

  • Die Anteile von Pflanzen in der gleichen Mischung können variieren.

  • Die Menge des Wirkstoffs kann von einer Pflanze zur anderen variieren.

  • Die Mischungen können verschiedene andere Substanzen (wie Substanzen, die von Pharmaunternehmen hergestellt werden) enthalten oder mit giftigen Schwermetallen verunreinigt sein.

Da sich Mischungen stark unterscheiden können und es eine große Vielfalt an zu untersuchenden Mischungen gibt, wird in der herkömmlichen Forschung eine einzelne Heilpflanze und keine Mischung untersucht. Eine Heilpflanze, die allein statt in einer Mischung verwendet wird, wird möglicherweise von medizinischen Fachkräften der Allgemeinmedizin nicht als wirksam angesehen.

Medizinische Anwendungsgebiete der traditionellen chinesischen Medizin

Chinesische Pflanzenmischungen kommen zur Behandlung von Reizdarmsyndrom, Tourette-Syndrom und vielen anderen Krankheiten zum Einsatz. Meistens gibt es nur schwache oder nicht schlüssige Belege dafür, dass diese Mischungen wirksam sind. Aufgrund der Variabilität der Arten und Zusammensetzungen der verwendeten Kräuter an sich ist es schwierig, einen schlüssigen Nachweis für ihre Wirksamkeit zu erhalten.

Mögliche Nebenwirkungen der traditionellen chinesischen Medizin

Jede Heilpflanze und Mischung kann ihre eigenen Nebenwirkungen haben. Eine Heilpflanze namens Ma-Huang (Ephedra) beispielsweise, die in vielen Mitteln enthalten ist, kann zu einer Steigerung der Herzfrequenz und des Blutdrucks führen, was das Risiko für Schlaganfälle oder Herzinfarkte erhöht.

Bei Kräutermischungen können unerwünschte Wirkungen auch durch Wechselwirkungen zwischen den Wirkstoffen selbst oder zwischen Kräutern aus der traditionellen chinesischen Medizin und herkömmlichen Medikamenten hervorgerufen werden.

Weitere Informationen

Die folgende Quelle in englischer Sprache kann nützlich sein. Bitte beachten Sie, dass MSD MANUAL nicht für den Inhalt dieser Quelle verantwortlich ist.

  1. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH). Traditional Chinese Medicine: What You Need to Know

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