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Keratosis pilaris

Von

James G. H. Dinulos

, MD, Geisel School of Medicine at Dartmouth

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Nov 2020| Inhalt zuletzt geändert Nov 2020
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Quellen zum Thema

Keratosis pilaris ist eine häufig vorkommende Störung, bei der abgestorbene Zellen von der obersten Hautschicht abschilfern und die Öffnungen der Haarfollikel verstopfen.

Die genaue Ursache der Keratosis pilaris ist unbekannt, allerdings spielt Vererbung oft eine Rolle. Auch Menschen mit atopischer Dermatitis erkranken häufiger an Keratosis pilaris. Bei der Keratosis pilaris scheint es sich jedoch nicht um eine Überempfindlichkeitsstörung oder Erkrankung des Immunsystems zu handeln.

Symptome

Die Beulen, die bei der Keratosis pilaris auftreten, sind klein, hautfarben oder rot und trocken. Sie bilden sich an den Haarfollikeln, und die Haut fühlt sich rau an. Manchmal weisen sie in der Mitte Pfropfen auf, die wie kleine Pickel aussehen. Normalerweise verursachen diese Beulen keinen Juckreiz oder Schmerzen, sondern sind allenfalls ein kosmetisches Problem. Juckreiz ist jedoch möglich. Vorwiegend sind davon die Oberarme, Oberschenkel und das Gesäß betroffen. Ausschlag im Gesicht kommt vor allem bei Kindern vor. Die Beulen entwickeln sich eher bei kälterer Witterung und gehen im Sommer zurück. Die Haut kann gerötet sein.

Diagnose

  • Ärztliche Untersuchung der Haut

Für gewöhnlich basiert die Diagnose der Keratosis pilaris auf dem charakteristischen Erscheinungsbild und dem typisch rauen Gefühl der üblicherweise betroffenen Bereiche.

Behandlung

  • Spezielle Feuchtigkeitslotionen für die Haut oder andere Cremes, Gele und Lotionen

  • Gelegentlich Laserbehandlungen

Eine Behandlung der Keratosis pilaris ist nicht erforderlich, sofern sich der Betroffene nicht an dem Erscheinungsbild der Beulen stört.

Feuchtigkeitslotionen für die Haut, die Vaseline und Salicylsäure enthalten, oder wasserbasierte Feuchtigkeitslotionen für die Haut, die Vaseline enthalten, Milchsäurelotionen oder -cremes, Urea-Cremes, Salicylsäuregel oder verschreibungspflichtige Peelingbehandlungen, die als Creme oder Gel auf die Haut aufgetragen werden und Retinoide enthalten (Retinoide sind Stoffe, die von Vitamin A stammen; dazu gehören u. a. Tretinoin, Adapalen und Tazaroten). Säurehaltige Cremes sollten bei jungen Kindern vermieden werden, da diese brennen oder stechen können.

Zur Behandlung einer gegebenenfalls vorhandenen Gesichtsröte und falls der Betroffene sich davon gestört fühlt, kann ein gepulster Farbstoff-Laser (siehe Randleiste Verwendung von Lasern zur Behandlung von Hautproblemen) zum Einsatz kommen.

Die Keratosis pilaris kommt häufig wieder, wenn die Behandlung abgebrochen wird.

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