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Übersicht über psychische Erkrankungen bei Kindern

Von

Josephine Elia

, MD, Sidney Kimmel Medical College of Thomas Jefferson University

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Mrz 2019| Inhalt zuletzt geändert Mrz 2019
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Kurzinformationen
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Diverse schwere psychische Gesundheitsstörungen wie Depression, Angststörung und Essstörungen beginnen zumeist im Kindes- oder Jugendalter. Schizophrenie und verwandte psychische Gesundheitsstörungen (manchmal als psychotische Störungen bezeichnet) treten weitaus seltener auf. Wenn diese auftreten, dann beginnen sie meist im mittleren Jugend- bis frühem Erwachsenenalter (bis Mitte 30). Andere Störungen wie Autismus setzen ausschließlich in der Kindheit ein.

Von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen gleichen die Symptome von psychischen Gesundheitsstörungen den Gefühlen, die jedes Kind kennt, wie etwa Niedergeschlagenheit, Wut, Misstrauen, Aufregung, Zurückgezogenheit und Einsamkeit. Der Unterschied zwischen einer Störung und einem normalen Gefühl liegt in dem Ausmaß des Gefühls, also darin, dass dieses Gefühl so übermächtig wird, dass es den gesamten Alltag des Kindes störend überschattet oder das Kind leiden lässt. Der Arzt braucht daher ein beträchtliches Maß an Urteilsvermögen, um entscheiden zu können, wann bestimmte Gedanken und Gefühle aufhören, eine normale Kindheitserfahrung zu sein, und wann sie anfangen, eine Störung auszudrücken.

Disruptive Verhaltensstörungen beeinflussen hauptsächlich das Verhalten, das nicht absichtlich störend ist, sich aber auf andere, z. B. Lehrer, Mitschüler und Familienmitglieder, störend auswirken kann. Zu diesen Erkrankungen zählen:

Neurologische Entwicklungsstörungen betreffen sowohl die psychische Gesundheit als auch die gesamte Entwicklung bei Kindern. Zu diesen Erkrankungen zählen:

Autismus-Spektrum-Störungen können mit einer Kombination aus gestörten Sozialbeziehungen, wenigen Interessen, ungewöhnlicher Sprachentwicklung und gestörtem Sprachgebrauch und, in manchen Fällen, intellektueller Beeinträchtigung einhergehen. Das Rett-Syndrom, eine genetische Störung, ruft ähnliche Symptome hervor, einschließlich der Schwierigkeiten bezüglich sozialer Fähigkeiten und Kommunikation.

Diagnose

  • Beobachtung

  • Manchmal spezielle Befragung und Beurteilungsmethoden

Kein Test kann die Diagnose einer psychischen Gesundheitsstörung bestätigen. Ärzte verlassen sich auf eine Befragung des Kindes oder Jugendlichen und die Beobachtungen von Eltern und Lehrern und auf ihre Beobachtung während der Praxisbesuche, um zu bestimmen, ob eine psychische Gesundheitsstörung vorliegt. Manchmal überweist der Arzt das Kind an eine Fachkraft in der psychischen Gesundheitsfürsorge, die dafür ausgebildet sind, psychische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen zu diagnostizieren und zu behandeln. Diese Fachkräfte können eine speziell dafür entwickelte Befragung und Beurteilungsmethoden für die Bewertung des Kindes verwenden.

Ärzte können mit Bluttests auf neurologische Entwicklungsstörungen testen, wie z. B. Fragiles-X-Syndrom, Rett-Syndrom und DiGeorge-Syndrom.

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