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Übersicht über psychische Erkrankungen bei Kindern

Von

Josephine Elia

, MD, Nemours/A.I. duPont Hospital for Children

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Apr 2021| Inhalt zuletzt geändert Apr 2021
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Kurzinformationen

Diverse schwere psychische Gesundheitsstörungen wie Depression Depression und Launenfehlregulationsstörung bei Kindern und Jugendlichen Depression ist ein Gefühl der Traurigkeit (oder bei Kindern und Jugendlichen: Reizbarkeit) und/oder Verlust des Interesses an Aktivitäten. Bei einer endogenen Depression dauern diese Symptome... Erfahren Sie mehr , Angststörung Übersicht zu Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen Angststörungen zeichnen sich durch Angst, Sorge oder Furcht aus, die die Lebensführung erheblich beeinträchtigen und nicht im Verhältnis zu den Umständen stehen. Es gibt viele verschiedene Arten... Erfahren Sie mehr und Essstörungen Essstörungen Erfahren Sie mehr beginnen zumeist im Kindes- oder Jugendalter. Schizophrenie Schizophrenie bei Kindern und Jugendlichen Schizophrenie ist chronisch und ist durch Verhaltens-, Wahrnehmungs- und Gedankenstörungen gekennzeichnet und führt zu erheblichen zwischenmenschlichen Schwierigkeiten und funktionellen Problemen... Erfahren Sie mehr und verwandte psychische Gesundheitsstörungen (manchmal als psychotische Störungen bezeichnet) treten weitaus seltener auf. Wenn diese auftreten, dann beginnen sie meist im mittleren Jugend- bis frühem Erwachsenenalter (bis Mitte 30). Andere Störungen wie Autismus Autismus-Spektrum-Störungen Eine unter Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) leidende Person hat Schwierigkeiten normale soziale Beziehungen aufzubauen, benutzt Sprache nicht normal oder gar nicht und legt ein zwanghaftes... Erfahren Sie mehr setzen ausschließlich in der Kindheit ein.

Bei etwa 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen kann eine psychische Gesundheitsstörung diagnostiziert werden, die zu einer gewissen Beeinträchtigung führt. Das Risiko, mit einer psychischen Gesundheitsstörung diagnostiziert zu werden, steigt mit dem Alter. In einigen Fällen erfüllen etwa 30 Prozent der Jugendlichen im Alter von 13 bis 17 Jahren die Kriterien für zwei oder mehr psychische Gesundheitsstörungen. Umgebungsbedingte Stressfaktoren (z. B. die COVID-19 Pandemie) können sich so negativ auf wichtige Alltagsroutinen und Beziehungen auswirken, dass sie sogar anderenfalls robuste Kinder und Jugendliche anfälliger für psychische Erkrankungen zu machen.

Von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen gleichen die Symptome von psychischen Gesundheitsstörungen den Gefühlen, die jedes Kind kennt, wie etwa Niedergeschlagenheit, Wut, Misstrauen, Aufregung, Zurückgezogenheit und Einsamkeit. Der Unterschied zwischen einer Störung und einem normalen Gefühl liegt in dem Ausmaß des Gefühls, also darin, dass dieses Gefühl so übermächtig wird, dass es den gesamten Alltag des Kindes störend überschattet oder das Kind leiden lässt. Der Arzt braucht daher ein beträchtliches Maß an Urteilsvermögen, um entscheiden zu können, wann bestimmte Gedanken und Gefühle aufhören, eine normale Kindheitserfahrung zu sein, und wann sie anfangen, eine Störung auszudrücken.

Wussten Sie ...

  • Der Unterschied zwischen einer emotionalen Störung und einem ganz normalen Empfinden zeigt sich darin, wie stark dieses Empfinden ist, z. B. wenn das Empfinden so übermächtig ist, dass es den gesamten Alltag des Kindes beherrscht oder das Kind dadurch leidet.

Disruptive Verhaltensstörungen beeinflussen hauptsächlich das Verhalten, das nicht absichtlich störend ist, sich aber auf andere, z. B. Lehrer, Mitschüler und Familienmitglieder, störend auswirken kann. Zu diesen Erkrankungen zählen:

Neurologische Entwicklungsstörungen betreffen sowohl die psychische Gesundheit als auch die gesamte Entwicklung bei Kindern. Zu diesen Erkrankungen zählen:

Autismus-Spektrum-Störungen können mit einer Kombination aus gestörten Sozialbeziehungen, wenigen Interessen, ungewöhnlicher Sprachentwicklung und gestörtem Sprachgebrauch und, in manchen Fällen, intellektueller Beeinträchtigung einhergehen. Das Rett-Syndrom, eine genetische Störung, ruft ähnliche Symptome hervor, einschließlich der Schwierigkeiten bezüglich sozialer Fähigkeiten und Kommunikation.

Diagnose von psychischen Erkrankungen bei Kindern

  • Beobachtung

  • Manchmal spezielle Befragung und Beurteilungsmethoden

Kein Test kann die Diagnose einer psychischen Gesundheitsstörung bestätigen. Ärzte verlassen sich auf eine Befragung des Kindes oder Jugendlichen und die Beobachtungen von Eltern und Lehrern und auf ihre Beobachtung während der Praxisbesuche, um zu bestimmen, ob eine psychische Gesundheitsstörung vorliegt. Manchmal überweist der Arzt das Kind oder den Jugendlichen an eine Fachkraft für psychosoziale Gesundheit, die dafür ausgebildet ist, psychische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen zu diagnostizieren und zu behandeln. Diese Fachkräfte können eine speziell dafür entwickelte Befragung und Beurteilungsmethoden für die Bewertung des Kindes verwenden.

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Mikrozephalie
Mikrozephalie bezeichnet einen abnorm kleinen Kopf. Dies liegt häufig daran, dass das Gehirn zu klein und nicht normal entwickelt ist. Welche der folgenden Aussagen über Mikrozephalie ist NICHT richtig?

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