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Chrommangel

Von

Larry E. Johnson

, MD, PhD, University of Arkansas for Medical Sciences

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Jun 2020| Inhalt zuletzt geändert Jun 2020
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Ein Chrommangel tritt in Industrieländern selten auf und kann nach längerer intravenöser Ernährung (einer vollständig parenteralen Ernährung) entstehen.

Chrom ermöglicht die Insulinfunktion zur Steuerung des Blutzuckerspiegels und unterstützt die Verarbeitung (den Stoffwechsel) und die Speicherung von Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett. Allerdings ist nicht klar, ob Chrom als essenzielles (lebensnotwendiges) Spurenelement betrachtet werden sollte oder nicht. Experten konnten bisher nicht feststellen, ob Chrompräparate für Diabetiker nützlich sind. Diabetiker sollten Chrompräparate nur unter Aufsicht eines Diabetologen einnehmen.

Chrom wird lediglich in kleinen Mengen aus Nahrungsmitteln resorbiert. Der Mineralstoff wird besser vom Körper aufgenommen, wenn er mit Vitamin-C- und niazinhaltigen Nahrungsmitteln verzehrt wird.

Ergänzungspräparate mit Chrom steigern die Muskelgröße oder -stärke nicht.

Zu den Symptomen eines Chrommangels zählen Gewichtsverlust, Verwirrung, Koordinationsstörungen und ein reduziertes Ansprechen auf Zucker (Glukose) im Blut, somit ein erhöhtes Diabetes-Risiko.

Ein Chrommangel kann mit Chrom-Ergänzungspräparaten behandelt werden.

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