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Methylendioxymethamphetamin (MDMA)

(Ecstasy)

Von

Gerald F. O’Malley

, DO, Grand Strand Regional Medical Center;


Rika O’Malley

, MD, Albert Einstein Medical Center

Inhalt zuletzt geändert Mrz 2018
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MDMA (3,4-Methylenedioxymethamphetamin) ist ein Amphetamin-Analogon mit stimulierender und halluzinogener Wirkung.

(Siehe auch Amphetamine.)

MDMA wirkt vor allem auf Neuronen, die Serotonin produzieren und freisetzen, hat aber auch eine Wirkung auf dopaminerge Neuronen. MDMA wird in der Regel als Tablette eingenommen; seine Wirkungen setzen 30–60 min nach der Einnahme ein und dauern in der Regel 4–6 h. MDMA wird oft in Diskotheken, bei Konzerten und auf Partys benutzt.

Symptome und Beschwerden

MDMA bewirkt einen Zustand der Erregung und Enthemmung und erhöht die körperliche Wahrnehmung, Empathie und Gefühle zwischenmenschlicher Nähe. Toxische Wirkungen sind ähnlich denen der anderen Amphetamine, sind aber weniger häufig, vielleicht weil die Verwendung eher intermittierend ist. Doch selbst bei gelegentlichem Gebrauch können erhebliche Probleme wie Hyperthermie und zentral vermittelte Hyponatriämie auftreten. Die Wirkungen eines intermittierenden, gelegentlichen Gebrauchs sind nicht eindeutig belegt. Selten tritt fulminantes Leberversagen auf.

Ein wiederholter Gebrauch über längere Zeit kann zu ähnlichen Problemen wie bei Amphetaminen führen, inklusive Abhängigkeit. Einige Anwender entwickeln paranoide Symptome. Bei wiederholtem häufigem Konsum kann es auch zu einem Rückgang kognitiver Funktionen kommen.

Diagnose

  • Klinische Untersuchung

MDMA kann möglicherweise nicht in routinemäßigen Urinschnelltests (Immunoassays) erkannt werden.

Therapie

  • Symptomatische Behandlung bei akuter Vergiftung und Abhängigkeit

Die Behandlung der akuten Intoxikation und Abhängigkeit ist ähnlich der Behandlung bei Amphetaminen; die Behandlung einer akuten Überdosierung ist jedoch selten erforderlich.

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HINWEIS: Dies ist die Ausgabe für medizinische Fachkreise. LAIEN: Hier klicken, um zur Ausgabe für Patienten zu gelangen.
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