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Methylendioxymethamphetamin (MDMA)

(Ecstasy)

Components.Widgets.By

Gerald F. O’Malley

, DO, Grand Strand Regional Medical Center;


Rika O’Malley

, MD, Grand Strand Medical Center

Professional.Manuals.TopicPage.LastRevisionDate| Professional.Manuals.TopicPage.ContentLastModified Mai 2020
Manuals.TopicPage.EditionToggle.QuickFactsSwitchLabel Manuals.TopicPage.EditionToggle.QuickFactsSwitchNote

MDMA (3,4-Methylenedioxymethamphetamin) ist ein Amphetamin-Analogon mit stimulierender und halluzinogener Wirkung.

MDMA wirkt vor allem auf Neuronen, die Serotonin produzieren und freisetzen, hat aber auch eine Wirkung auf dopaminerge Neuronen. MDMA wird in der Regel als Tablette eingenommen; seine Wirkungen setzen 30–60 min nach der Einnahme ein und dauern in der Regel 4–6 h. MDMA wird oft in Diskotheken, bei Konzerten und auf Partys benutzt. (Siehe auch Amphetamine Amphetamine Amphetamine sind Sympathomimetika mit stimulierenden und euphorisierenden Eigenschaften für das zentrale Nervensystem, deren toxische Nebenwirkungen Delirium, Bluthochdruck, Krämpfe und Hyperthermie... Erfahren Sie mehr .)

Symptome und Beschwerden

MDMA bewirkt einen Zustand der Erregung und Enthemmung und erhöht die körperliche Wahrnehmung, Empathie und Gefühle zwischenmenschlicher Nähe. Toxische Wirkungen sind ähnlich denen der anderen Amphetamine, sind aber weniger häufig, vielleicht weil die Verwendung eher intermittierend ist. Doch selbst bei gelegentlichem Gebrauch können erhebliche Probleme wie Hyperthermie und zentral vermittelte Hyponatriämie Hyponatriämie Hyponaträmie ist eine Abnahme der Serumnatriumkonzentration auf Werte 136 mEq/l ( 136 mmol/l), welche durch einen Überschuss an Wasser in Relation zu gelösten Stoffen entsteht. Häufige Ursachen... Erfahren Sie mehr auftreten. Die Wirkungen eines intermittierenden, gelegentlichen Gebrauchs sind nicht eindeutig belegt. Selten tritt fulminantes Leberversagen Akutes Leberversagen Akutes Leberversagen wird am häufigsten durch Arzneimittel und Hepatitis-Viren verursacht. Hauptmanifestationen sind Gelbsucht, Gerinnungsstörungen und Enzephalopathie. Die Diagnose wird klinisch... Erfahren Sie mehr auf.

Ein wiederholter Gebrauch über längere Zeit kann zu ähnlichen Problemen wie bei Amphetaminen führen, inklusive Abhängigkeit. Einige Anwender entwickeln paranoide Symptome. Bei wiederholtem häufigem Konsum kann es auch zu einem Rückgang kognitiver Funktionen kommen.

Diagnose

  • Klinische Untersuchung

MDMA kann möglicherweise nicht in routinemäßigen Urinschnelltests (Immunoassays) erkannt werden.

Therapie

  • Symptomatische Behandlung bei akuter Vergiftung und Abhängigkeit

Weitere Informationen

  • Findtreatment.gov: Auflistung der in den Vereinigten Staaten zugelassenen Anbieter von Behandlungen bei Substanzgebrauchsstörungen

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