Motorische und reflektorische Effekte der Rückenmarkstörung auf Segmentebene

Motorische und reflektorische Effekte der Rückenmarkstörung auf Segmentebene

Ort der Läsion*

Mögliche Effekte

Auf oder oberhalb von C5

Atemlähmung

Tetraplegie

Zwischen C5 und C6

Lähmung der Beine, Handgelenke und Hände

Schwäche bei Schulterabduktion und Ellbogenflexion

Verlust des Bizepssehnenreflexes

Ausfall des Brachioradialis-Reflexes

Zwischen C6 und C7

Lähmung der Beine, Handgelenke und Hände, aber Bewegen der Schulter und Ellbogenflexion in der Regel möglich

Zwischen C7 und C8

Verlust des Trizepssehnenreflexes

Lähmung von Rumpf, Beinen und Händen

Zwischen C8 bis T1

Horner-Syndrom (verengte Pupille, Ptosis, Gesichts-Anhidrose)

Lähmung der Beine

Zwischen T1 und Conus medullaris

Lähmung der Beine

* Die Abkürzungen beziehen sich auf die Wirbel; das Rückenmark ist kürzer als die Wirbelsäule, sodass die Höhe der Rückenmarksegmente und die der Wirbelkörper nach kaudal zunehmend voneinander abweicht.

Bei allen Verletzungen des Rückenmarks sind die Muskeleigenreflexe unterhalb der Läsion verändert (zunächst abgeschwächt, später gesteigert), unterhalb der Verletzung sind Darm- und Blasenkontrolle gestört und ebenfalls die Sensibilität.

* Die Abkürzungen beziehen sich auf die Wirbel; das Rückenmark ist kürzer als die Wirbelsäule, sodass die Höhe der Rückenmarksegmente und die der Wirbelkörper nach kaudal zunehmend voneinander abweicht.

Bei allen Verletzungen des Rückenmarks sind die Muskeleigenreflexe unterhalb der Läsion verändert (zunächst abgeschwächt, später gesteigert), unterhalb der Verletzung sind Darm- und Blasenkontrolle gestört und ebenfalls die Sensibilität.