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Respiratorische Insuffizienz im Überblick

Von

Bhakti K. Patel

, MD, University of Chicago

Inhalt zuletzt geändert Apr 2018
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Akutes Atemversagen ist eine lebensbedrohliche Beeinträchtigung der Oxygenierung, der Kohlendioxidbeseitigung oder beider. Respiratorische Insuffizienz wird durch eine Verschlechterung des Gasaustausches, eine Verminderung der Ventilation oder eine Kombination daraus verursacht. Zu den üblichen klinischen Zeichen gehören Dyspnoe, Einsatz der akzessorischen Atemmuskulatur, Tachypnoe, Tachykardie, vermehrtes Schwitzen, Zyanose, eine Veränderung der Bewusstseinslage und, ohne Behandlung, Eintrübung, Herzstillstand und Tod. Die Diagnose wird im Wesentlichen klinisch gestellt. Blutgasanalyse und Röntgenaufnahmen unterstützen die Diagnostik. Eine angemessene Behandlung erfordert in der Regel intensivmedizinische Maßnahmen. Dazu gehören die Therapie der zugrunde liegenden Störung, zusätzlicher Sauerstoff, Regulation der pulmonalen Sekretion und im Bedarfsfall auch mechanische Atemunterstützung.

Das respiratorische System oxygeniert und eliminiert CO2 aus dem venösen Blut. Respiratorisches Versagen kann also danach eingeteilt werden, ob die Hauptstörung in einer inadäquaten Oxygenierung oder in einer unzureichenden Eliminierung von Carbondioxid (und damit unzureichender Beatmung) zu sehen ist. Bei zahlreichen Störungen sind beide Kriterien erfüllt. Obwohl zahlreiche passagere Therapiemaßnahmen möglich sind, erfordert das respiratorische Versagen oftmals eine invasive oder nicht-invasive mechanische Beatmungstherapie.

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