Häufige Probleme im Zusammenhang mit der Menstruation sind:
Es gibt viele Ursachen für ausbleibende, unregelmäßige, starke oder zwischen den Menstruationen auftretende vaginale Blutungen; beispielsweise ist das polyzystische Ovarialsyndrom eine häufige Ursache für Oligomenorrhö oder Amenorrhö. (Beschreibung des normalen Menstruationszyklus siehe Menstruationszyklus)
Menstruation und Menstruationsanomalien treten bei nicht schwangeren Frauen im reproduktionsfähigen Alter auf. Anomale Uterus- oder Vaginalblutungen bei schwangeren oder postmenopausalen Patientinnen können wie eine Menstruation erscheinen, jedoch unterscheiden sich die Ursachen und die Beurteilung anomaler Blutungen bei diesen Patientinnen.
Schwangerschaftstests sollten bei allen Patientinnen im gebärfähigen Alter mit abnormen Blutungen im Genitaltrakt durchgeführt werden. Schwangere Patientinnen sollten auf geburtshilfliche Komplikationen untersucht werden (siehe Vaginale Blutungen in der Frühschwangerschaft und Vaginale Blutungen in der Spätschwangerschaft).
Eine Beurteilung des Menopausenstatus anhand der Anamnese und gegebenenfalls anhand von Blutuntersuchungen zum Hormonspiegel sollte durchgeführt werden, wenn aufgrund des Alters oder der Symptome eine Menopause vermutet wird und wenn aufgrund von Begleiterkrankungen des Autoimmunsystems oder menopausalen Symptomen eine primäre Ovarialinsuffizienz vermutet wird. Postmenopausale Patienten mit Blutungen im Genitaltrakt sollten auf gynäkologische Malignität untersucht werden.
Pelvine venöse Erkrankungen (früher als Beckenstauungssyndrom bezeichnet), eine häufige Ursache chronischer Beckenschmerzen, gehen manchmal mit abnormalen Menstruationsblutungen einher.



