Unterer Ösophagusring

(Schatzki-Ring, B-Ring)

Vollständige Überprüfung: Feb. 2026 VonKristle Lee Lynch, MD, Perelman School of Medicine at The University of Pennsylvania | Peer-Review durchMinhhuyen Nguyen, MD, Fox Chase Cancer Center, Temple University
Letzte Aktualisierung: Feb. 2026
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Unter dem unteren Ösophagusring verstehen wir eine 2–4 mm breite Schleimhautstriktur, die eine ringartige Einengung im distalen Ösophagus an der Magenschleimhautgrenze bildet.

Die Ätiologie der unteren ösophagealen Ringe ist unbekannt; sie können kongenital sein oder durch gastroösophagealen Reflux oder eine arzneimittelinduzierte Ösophagitis verursacht werden (1).

Diese Ringe können intermittierend eine Dysphagie für feste Nahrungsbestandteile verursachen. Die Symptome können in jedem Alter beginnen, treten jedoch meist erst im mittleren Erwachsenenalter auf; in einer Studie betrug das Durchschnittsalter bei Erstvorstellung 57 Jahre (2). Die Schluckbeschwerden kommen und gehen und verschärfen sich insbesondere beim Verzehr von Fleisch und trockenem Brot. Die Symptome treten gewöhnlich nur auf, wenn das Speiseröhrenlumen < 12 mm im Durchmesser ist, und treten fast nie auf, wenn es > 20 mm ist (3).

Typischerweise beginnt die Untersuchung von Dysphagie mit der oberen Endoskopie, die einen Ring zeigen sollte, der groß genug ist, um Symptome zu verursachen. Wenn der distale Ösophagus adäquat gedehnt ist, kann man den Ring in der Regel auch im Bariumkontrast sehen.

Ösophagusring
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Ösophagusringe (auch Schatzki-Ringe genannt) sind glatte, konzentrische Schleimhautfalten, die den Ösophagus am ösophagogastralen Übergang verengen. Durch das Lumen dieses Rings ist eine Hiatushernie zu sehen.

Image provided by David M. Martin, MD.
Bariumbreischluck mit Ösophagusring
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Diese Abbildung zeigt einen Schatzki-Ring (Pfeil).

© Springer Science+Business Media

Die Anweisung an den Patienten, Nahrung gründlich zu kauen und dabei kleine Schlucke Wasser zu trinken, ist bei breiteren Ringen in der Regel die einzige erforderliche Behandlung. Englumige Ringe erfordern jedoch eine endoskopische Dilatation oder eine Bougierung (Dilatation mit einem dünnen Stab aus Gummi oder Kunststoff). Eine chirurgische Resektion ist selten notwendig.

Literatur

  1. 1. Sgouros SN, Vlachogiannakos J, Karamanolis G, et al. Long-term acid suppressive therapy may prevent the relapse of lower esophageal (Schatzki's) rings: a prospective, randomized, placebo-controlled study. Am J Gastroenterol. 2005;100(9):1929-1934. doi:10.1111/j.1572-0241.2005.41184.x

  2. 2. Müller M, Gockel I, Hedwig P, et al. Is the Schatzki ring a unique esophageal entity? World J Gastroenterol. 2011;17(23):2838-2843. doi:10.3748/wjg.v17.i23.2838

  3. 3. Pezzullo JC, Lewicki AM. Schatzki ring, statistically reexamined. Radiology. 2003;228(3):609-613. doi:10.1148/radiol.2283021162

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