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Röntgenuntersuchungen des Verdauungstrakts

Von

Jonathan Gotfried

, MD, Lewis Katz School of Medicine at Temple University

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Jun 2019| Inhalt zuletzt geändert Jun 2019
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Röntgenuntersuchungen dienen oft zur Beurteilung von Verdauungsproblemen. Bei üblichen, einfachen Röntgenaufnahmen ist keine besondere Vorbereitung notwendig ( Einfache Röntgenuntersuchungen). Diese Röntgenaufnahmen können einen Verschluss oder eine Lähmung des Verdauungstrakts oder ungewöhnliche Luftmuster in der Bauchhöhle zeigen. Übliche Röntgenaufnahmen können auch eine Vergrößerung von Leber, Nieren und Milz zeigen.

Barium-Röntgenuntersuchungen des Verdauungstrakts

Röntgenuntersuchungen mit Barium liefern oft mehr Informationen als normale Röntgenaufnahmen. Die Röntgenaufnahmen werden gemacht, nachdem die Person eine aromatisierte Flüssigkeitsmischung oder bariumbeschichtete Nahrung geschluckt hat. Das Barium sieht auf den Röntgenbildern weiß aus und zeichnet den Verdauungstrakt nach und zeigt die Umrisse und Schleimhaut von Speiseröhre, Magen und Dünndarm. Barium kann sich in kranken Bereichen sammeln und Geschwüre, Tumoren, Engstellen, Erosionen und erweiterte Speiseröhrenvenen ansammeln.

Röntgenaufnahmen können in Intervallen gemacht werden, um festzustellen, wo das Barium gerade ist. Bei einer kontinuierlichen Röntgentechnik, die als Durchleuchtung (Fluoroskopie) bezeichnet wird, wird das Barium auf seinem Weg durch den Verdauungstrakt beobachtet. Mit dieser Technik kann der Arzt sehen, wie die Speiseröhre und der Magen funktionieren, feststellen, ob ihre Kontraktionen normal sind und ob die Nahrung stecken bleibt.

Barium kann zur Darstellung des unteren Dickdarmabschnitts auch als Einlauf verabreicht werden. Barium kann darüber hinaus durch einen dünnen Schlauch durch die Nase in den Magen und dann in den Dünndarm geleitet werden (Enteroklyse). Mit einem Bariumeinlauf oder einer Enteroklyse kann man im Röntgen Polypen, Tumoren und andere strukturelle Auffälligkeiten zeigen. Dieses Verfahren kann krampfartige Schmerzen oder leichtes bis moderates Unwohlsein verursachen.

Das geschluckte oder als Einlauf verabreichte Barium wird letztlich als kalkweißer Stuhl ausgeschieden. Da Barium eine deutliche Verstopfung verursachen kann, kann der Arzt ein schonendes Abführmittel verabreichen, um die Ausscheidung von Barium zu beschleunigen.

Obwohl Bariumstudien manchmal noch zur Beurteilung von Verdauungsproblemen durchgeführt werden, haben Endoskopie und alternative bildgebende Verfahren wie CT oder MRT des Verdauungstrakts die Bariumstudien aufgrund ihrer überlegenen Bildqualität weitgehend ersetzt.

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