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Agoraphobie

Von

John W. Barnhill

, MD, New York-Presbyterian Hospital

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Apr 2020| Inhalt zuletzt geändert Apr 2020
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Agoraphobie ist die Furcht oder Angst vor Situationen oder Orten, die das Gefühl erwecken, nicht leicht entkommen zu können und im Fall eines Angst- oder Panikanfalls keine Hilfe zu bekommen. Diese Situationen oder Orte werden häufig gemieden oder nur unter großer Qual ertragen.

Häufige Beispiele für Situationen oder Orte, an denen Furcht und Angst entstehen, sind Warteschlangen in der Bank oder an der Kasse im Supermarkt, Sitzen in der Mitte einer langen Reihe im Theater oder Klassenzimmer und Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus oder Flugzeug. Manche Menschen entwickeln eine Agoraphobie, wenn sie in einer dieser Situationen bereits eine Panikattacke erlebt haben. Andere Menschen fühlen sich in solchen Situationen einfach nur unwohl und entwickeln nie oder erst später Panikattacken im Zusammenhang mit diesen Situationen. Eine Agoraphobie beeinträchtigt oft den Alltag, in manchen Fällen so drastisch, dass die Betroffenen das Haus nicht mehr verlassen.

Diagnose der Agoraphobie

  • Ärztliche Beurteilung auf der Basis spezifischer Kriterien

Ärzte diagnostizieren Agoraphobie, wenn die Furcht, Angst oder Vermeidung mindestens 6 Monate andauern und mindestens zwei der folgenden Situationen betreffen:

  • Mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren

  • Sich auf offenen Flächen wie einem Park- oder Marktplatz aufzuhalten

  • Sich in geschlossenen Bereichen wie in einem Geschäft oder Theater aufzuhalten

  • In einer Schlange oder Menschenmenge stehen

  • Außerhalb von zu Hause allein zu sein

Die Ängste müssen die Sorge darüber beinhalten, dass die Flucht schwierig sein könnte oder dass die Hilfe nicht verfügbar ist, wenn die Betroffenen in Panik geraten oder handlungsunfähig sind.

Zusätzlich müssen alle folgenden Kriterien erfüllt sein:

Behandlung der Agoraphobie

  • Konfrontationstherapie

  • Kognitive Verhaltenstherapie

  • Gelegentlich Antidepressiva, die als selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) bezeichnet werden

Eine unbehandelte Agoraphobie kann an Stärke zu- und abnehmen und sogar verschwinden, möglicherweise weil die Betroffenen ihre eigene Art der Konfrontationstherapie anwenden und sich wiederholt Situationen aussetzen, die Ängste bei ihnen auslösen, bis die Angst nachlässt. Andere klagen nicht mehr über Agoraphobie-Symptome, weil sie gelernt haben, Situationen (wie Flugzeuge oder Menschenmassen) zu meiden, die ihre Angst auslösen. Die Vermeidung von Situationen kann jedoch das Leben der Betroffenen erheblich einschränken. Da Behandlungen zunächst häufig die Angst verstärken, werden zur Behandlung der Agoraphobie (und anderer Angststörungen) oft zusätzlich Entspannungstechniken gelehrt.

  • Verzerrte Gedanken zu erkennen

  • Verzerrtes Denken zu kontrollieren

  • Ihr Verhalten entsprechend anzupassen

Menschen mit Agoraphobie können von der Einnahme eines SSRI Medikamentöse Behandlung Bei der Behandlung psychischer Störungen wurden außerordentliche Fortschritte gemacht. Als Ergebnis können jetzt viele psychische Gesundheitsstörungen fast so erfolgreich behandelt werden wie... Erfahren Sie mehr profitieren. Obwohl SSRI als Antidepressiva betrachtet werden, können sie auch gut gegen Angststörungen wirken.

Weitere Informationen über Agoraphobie

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