
Versteckte Behinderung: Zöliakie
Meine Kindheit verbrachte ich in der Küche meiner Familie mit Backen. Sobald ich stehen konnte, hatte ich einen Schneebesen in der Hand. Brotbacken war seit jeher ein wichtiger Bestandteil meiner italienischen Herkunft. Doch als ich klein war, fühlte ich mich nach dem Verzehr von Nahrungsmitteln wie Brot, Getreide und meiner Lieblingsspeise Pasta immer sehr aufgebläht und unwohl. Ich fühlte mich oft schwach und konnte nicht essen, weil ich nicht hungrig war.
Ich wuchs nicht so schnell wie meine Geschwister. Meine Eltern bemerkten, dass ich viele meiner Wachstumsmeilensteine nicht erreichte, und ich hatte Mühe, zuzunehmen. Wir sprachen mit meinem Kinderarzt und er führte einige Tests durch. Ich litt an Anämie, niedrigen Blutwerten, niedrigen Proteinspiegeln und an mehrfachen Vitaminmangel. Ausgehend von diesen Symptomen und meiner Familiengeschichte stellte er die Diagnose Zöliakie.
Zöliakie ist eine vererbte Unverträglichkeit gegenüber Gluten, einem Protein, das in Weizen, Gerste und Roggen vorkommt. Diese Unverträglichkeit kann zu einer sogenannten Malabsorption führen, die es dem Körper erschwert, die Nährstoffe zu erhalten, die er braucht. Um meine Symptome zu kontrollieren, ernähre ich mich glutenfrei. Da Gluten in so vielen Nahrungsmitteln verwendet wird, muss ich darauf achten, dass mich mein Essen nicht krank macht. Glücklicherweise unterstützt mich meine Familie sehr. Unsere Speisekammer ist voll mit Mehlalternativen und anderen Produkten, die keine Symptome verursachen. Ich liebe es immer noch, zu backen, und habe vor, eines Tages eine glutenfreie Bäckerei zu öffnen.
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