
Versteckte Behinderung: Raynaud-Syndrom
Während viele Menschen in meinem Heimatort Urlaub machen, habe ich das Glück, dass der Strand und die Berge nur eine kurze Autofahrt von mir entfernt sind. An so einem Ort ist es selbstverständlich, dass man seine Zeit draußen verbringt. Ungefähr zu der Zeit, als ich zu studieren begann, bemerkte ich, dass meine Hände bei kälterem Wetter taub werden und kribbeln. Meine Finger hatten sogar blasse Stellen und Flecken. Es wurde sehr schwer, Aufsätze und Arbeiten für den Unterricht zu tippen, vor allem dann, wenn ich gestresst war. Und ich musste meine Arbeit oft unterbrechen, um meine Hände aufzuwärmen.
Während meiner jährlichen Routineuntersuchung sprach ich mit meiner Ärztin über diese Kälteempfindlichkeit. Sie informierte mich über das Raynaud-Syndrom. Bei Kälte und Stress verengen sich bei dieser Erkrankung die kleinen Arterien in den Fingern oder Zehen mehr als sonst.
Nun, da ich die Auslöser meiner Erkrankung kenne, versuche ich, immer viele warme Lagen dabeizuhaben. Hand- und Pulswärmer haben mir sehr beim Tippen und Notizenmachen geholfen. Für das Frühlingssemester habe ich mich für ein Auslandsstudienprogramm im Süden Spaniens entschieden. Das fabelhafte sonnige Wetter wird ein großer Pluspunkt sein und die Symptome meines Raynaud-Syndroms in Schach halten.
Copyright © 2025 Merck & Co., Inc., Rahway, NJ, USA, und seine verbundenen Unternehmen. Alle Rechte vorbehalten.