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Leberzelladenom

Von

Danielle Tholey

, MD, Sidney Kimmel Medical College at Thomas Jefferson University

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Apr 2020| Inhalt zuletzt geändert Apr 2020
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Quellen zum Thema

Ein hepatozelluläres Adenom (Leberzelladenom) ist ein relativ seltener gutartiger Lebertumor, der mit einem bösartigen Tumor verwechselt werden kann. In seltenen Fällen kann er platzen und bluten oder auch bösartig werden.

Hepatozelluläre Adenome treten vornehmlich bei Frauen im gebärfähigen Alter auf, vor allem wenn sie orale Kontrazeptiva (die „Pille“) nehmen.

Da diese Tumoren in der Regel keine Symptome verursachen, bleiben sie meist unentdeckt. Große Adenome können Schmerzen im rechten Oberbauch verursachen. In seltenen Fällen bricht ein hepatozelluläres Adenom plötzlich auf und blutet dann in die Bauchhöhle, was notfallmäßig mit einem chirurgischen Eingriff behandelt werden muss. Äußerst selten werden diese Tumoren bösartig.

Der Verdacht auf ein Adenom entsteht in der Regel dann, wenn eine bildgebende Untersuchung wie Ultraschall, Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) einen auffälligen Befund ergibt. Manchmal muss zur Bestätigung der Diagnose eine Biopsie durchgeführt werden.

Durch orale Kontrazeptiva ausgelöste hepatozelluläre Adenome können wieder verschwinden, wenn die betroffene Frau die Pille absetzt. Bei großen Adenomen oder solchen, die sich nahe an der Oberfläche der Leber befinden, kann aufgrund des Blutungsrisikos ein chirurgischer Eingriff empfohlen werden.

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