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Schlafprobleme bei Kindern

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Schlafstörungen bei Kindern sind unter anderem Albträume, Nachtangst und Schlafwandeln, nicht ins Bett gehen wollen und Aufwachen während der Nacht.

Was sind Albträume?

Albträume sind Träume, die Angst machen.

  • Viele Kinder haben Albträume

  • Albträume sind nur dann ein Problem, wenn Ihr Kind plötzlich sehr viele davon hat

  • Stress und das Anschauen von furchterregenden oder gewalttätigen Filmen können Albträume verursachen

  • Wenn Ihr Kind viele Albträume hat, versuchen Sie, herauszufinden, was diese hervorruft, indem Sie ein Tagebuch mit Notizen darüber machen, wann diese Albträume auftreten und worum es in diesen Albträumen geht

Was ist Nachtangst?

Mit Nachtangst sind Schübe gemeint, in denen Ihr Kind kurz nach dem Einschlafen aufschreit und panisch wirkt.

  • Nachtangst tritt am häufigsten im Alter von 3 bis 8 Jahren auf

  • Manche Kinder mit Nachtangst Schlafwandeln auch

  • Ihr Kind schreit möglicherweise, sieht verängstigt aus, atmet schnell und schwitzt, ist aber nicht wirklich wach, sodass es nicht beruhigt werden kann und keine Fragen beantwortet

  • Im Gegensatz zu Albträumen erinnern sich Kinder nicht daran, dass sie nachts aufschrecken

  • Nachtangst verschwindet in der Regel von selbst wieder

  • Gehen Sie zu einem Arzt, wenn Ihr Kind so häufig in der Nacht aufschreckt, dass das Kind nicht mehr genug Schlaf bekommt oder, wenn die Nachtangst nach dem 12. Lebensjahr immer noch auftritt

Was ist Schlafwandeln?

Beim Schlafwandeln verlassen die Kinder das Bett und laufen herum, obwohl sie noch schlafen.

  • Ihre Augen können offen sein, sie scheinen aber nicht zu sehen

  • Sie können die Treppen herunterfallen oder in Gegenstände laufen

  • Sie erinnern sich nicht daran, dass sie schlafgewandelt sind, selbst dann nicht, wenn Sie das Kind während des Schlafwandelns aufwecken

  • Es ist nicht gefährlich, jemanden aufzuwecken, der schlafwandelt

Kinder wachsen aus der Phase des Schlafwandelns normalerweise heraus. Bis dahin achten Sie darauf, dass die Türen verschlossen sind, und räumen Sie Gegenstände aus dem Weg, über die sie stolpern könnten. Ein Bettalarm, der ertönt, wenn Ihr Kind das Bett verlässt, kann hilfreich sein. Wenn Ihr Kind häufig beim Aufstehen fällt, versuchen Sie es in ein niedrigeres Bett zu legen oder legen Sie die Matratze auf den Boden.

Warum gehen manche Kinder ungern ins Bett?

Es ist manchmal schwierig, das Kind zur Schlafenszeit ins Bett zu bringen.

Damit Ihr Kind rechtzeitig zu Bett geht, können Sie:

  • Sich jeden Tag an eine feste Schlafenszeit für Ihr Kind halten

  • Ihrem Kind einen Teddybär oder anderes Kuscheltier mit ins Bett geben

  • Ein Nachtlicht oder Geräte verwenden, die als Einschlafhilfe Geräusche machen

  • Still im Flur sitzen, wo Ihr Kind Sie sehen kann, und Sie sicherstellen können, dass Ihr Kind im Bett bleibt

Ihr Ziel muss sein, dass Sie Ihrem Kind beibringen, allein einzuschlafen. Verlassen Sie den Raum, sobald Ihr Kind im Bett ist, aber bevor Ihr Kind einschläft.

Warum wachen Säuglinge und kleine Kinder nachts wieder auf?

Jeder Mensch wacht nachts auf. Die meisten Menschen schlafen jedoch einfach von selbst wieder ein. Kinder tun sich jedoch manchmal schwer, wieder einzuschlafen.

  • Bis zum Alter von 3 Monaten schlafen die meisten Kinder mindestens 5 Stunden an einem Stück

  • Belastende Ereignisse, wie z. B. eine Krankheit können dazu führen, dass Kinder nachts häufiger aufwachen

  • Lange Mittagsschläfchen am Nachmittag, Spielen vor dem Zubettgehen oder einige gesundheitliche Probleme können dazu führen, dass Kinder nachts häufiger aufwachen

Um den Kindern dabei zu helfen, dass sie nachts durchschlafen oder von selbst wieder einschlafen:

  • Sollten sie jeden Abend die gleiche Routine vor dem Zubettgehen haben

  • Sollten Sie kurz vor dem Schlafen gemeinsam eine kurze Geschichte lesen

  • Ein Kuscheltier oder eine Decke anbieten, mit dem die Kinder einschlafen können

  • Kinder in der eigenen Wiege oder Bett einschlafen lassen – Bringen Sie Ihrem Kind nicht bei, irgendwo anders einzuschlafen und dann während des Schlafens in die Wiege oder ins Bett getragen zu werden

  • Lassen Sie Ihr Kind ein paar Minuten lang weinen und sich beruhigen

Wenn Ihr Kind in der Nacht aufwacht:

  • Spielen Sie nicht mit Ihrem Kind oder geben ihm zu essen

  • Schimpfen und hauen Sie Ihr Kind nicht, weil es aufgewacht ist

  • Bringen Sie Ihr Kind zurück ins Bett und sagen Sie ihm, dass jetzt geschlafen wird

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Zwangsstörung
Eine Zwangsstörung (Obsessive-Compulsive Disorder, OCD) ist durch Zwangsvorstellungen oder Zwangshandlungen gekennzeichnet. Zwangsvorstellungen sind problematische Gedanken, Dränge oder Bilder, die das Denken übermäßig einnehmen. Zwangshandlungen (Rituale) sind tatsächliche oder in Gedanken durchgeführte Handlungen, zu denen sich die Betroffenen gezwungen fühlen, um ihre Angst zu mindern. In welchem Altersbereich tritt eine Zwangsstörung typischerweise erstmals auf?

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