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Kurzinformationen

Übersicht zu Angststörungen bei Kindern

Von

The Manual's Editorial Staff

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Nov 2020| Inhalt zuletzt geändert Nov 2020
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Was sind Angststörungen?

Angst bedeutet, dass man besorgt ist, sich fürchtet oder nervös ist. Leichte Angstzustände kommen häufig vor und sind normal in jedem Alter. So fürchten sich viele kleine Kinder vor der Dunkelheit. Ältere Kinder haben häufig vor einem Test in der Schule Angst.

Angstgefühle können jedoch zu einer Störung werden, wenn:

  • Kinder häufig ängstlich sind, selbst, wenn sie keine Probleme haben

  • Ihre Angst sich gegen etwas richtet, das gar nicht so beängstigend ist

  • Die Angst sie in ihrem Alltag beeinträchtigt und zu Problemen zu Hause oder in der Schule führt

Kinder mit Angststörungen im Allgemeinen:

Welche Symptome haben Kinder mit psychischen Gesundheitsstörungen?

Kinder und Jugendliche mit Angststörung zeigen häufig folgendes Verhalten:

  • Sie weigern sich, in die Schule zu gehen

  • Sie sprechen über ihre Angst, indem sie zum Beispiel sagen: „Ich mache mir Sorgen, dass ich Dich nie wieder sehen werde“ oder „Ich habe Angst, dass mich die Kinder auslachen“

  • Sie klagen über körperliche Symptome – Angst kann zu Magenbeschwerden, Übelkeit und Kopfschmerzen führen

Wie kann der Arzt feststellen, ob mein Kind eine Angststörung hat?

Ihr Arzt fragt nach Symptomen. Wenn Ihr Kind viele körperliche Symptome wie Bauch- oder Kopfschmerzen hat, können Ärzte Tests auf körperliche Erkrankungen durchführen, die diese Symptome verursachen können.

Wie werden Angststörungen bei Kindern behandelt?

Angststörungen bei Kindern werden wie folgt behandelt:

  • Mit einer Verhaltenstherapie, bei der ein Therapeut das Kind der Situation, die bei ihm Angst auslöst, Schritt für Schritt aussetzt, sodass das Kind mit der Zeit seine Angst verliert

  • Manchmal Medikamente

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Zwangsstörung
Eine Zwangsstörung (Obsessive-Compulsive Disorder, OCD) ist durch Zwangsvorstellungen oder Zwangshandlungen gekennzeichnet. Zwangsvorstellungen sind problematische Gedanken, Dränge oder Bilder, die das Denken übermäßig einnehmen. Zwangshandlungen (Rituale) sind tatsächliche oder in Gedanken durchgeführte Handlungen, zu denen sich die Betroffenen gezwungen fühlen, um ihre Angst zu mindern. In welchem Altersbereich tritt eine Zwangsstörung typischerweise erstmals auf?

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