Humanes Papillomavirus (HPV) infiziert Epithelzellen. Die meisten der > 100 Subtypen infizieren das kutane Epithel und verursachen Hautwarzen; einige Typen infizieren das Schleimhautepithel und verursachen anogenitale Warzen. Haut- oder Anogenitalwarzen werden anhand des klinischen Erscheinungsbildes diagnostiziert und in der Regel mit topischen Medikamenten oder zytodestruktiven Therapien behandelt. Genitalwarzen können bei Patienten mit verminderter zellvermittelter Immunität (z. B. aufgrund einer Schwangerschaft oder HIV-Infektion) persistieren und sich weit ausbreiten. Einige Typen, die das Schleimhautepithel infizieren, können zu Anogenital- oder Oropharynxkrebs führen. Pap-Tests und/oder HPV-Tests werden zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs und Analkrebs bei Hochrisikopatienten empfohlen. Impfstoffe sind gegen viele der HPV-Stämme verfügbar, die Genitalwarzen und Krebs verursachen können.
(Siehe auch Übersicht von sexuell übertragbaren Infektionen.)
Das humane Papillomavirus (HPV) ist die am häufigsten sexuell übertragbare Infektion. HPV ist so häufig, dass über 80% der sexuell aktiven, ungeimpften Menschen im Laufe ihres Lebens irgendwann mit dem Virus infiziert sind (1, 2).
In den Vereinigten Staaten infizieren sich jedes Jahr etwa 13 Millionen Menschen neu mit HPV; bevor der HPV-Impfstoff zur Verfügung stand (3, 4), suchten jedes Jahr etwa 340.000 bis 360.000 Patienten ärztliche Behandlung für Genitalwarzen auf, die durch HPV verursacht werden (5).
Die meisten HPV-Infektionen verschwinden spontan innerhalb von 1–2 Jahren. Diejenigen, die persistieren, können sich zu zervikalen, analen, oropharyngealen und anderen Karzinomen entwickeln (6).
Allgemeine Literatur
1. Centers for Disease Control and Prevention (CDC): Clinical Overview of HPV. Accessed February 6, 2025.
2. Gardella B, Pasquali MF, Dominoni M. Human Papillomavirus Cervical Infection: Many Ways to a Single Destination. Vaccines (Basel). 2022;11(1):22. Published 2022 Dec 22. doi:10.3390/vaccines11010022
3. CDC: About HPV. Accessed February 6, 2025.
4. Lewis RM, Laprise JF, Gargano JW, et al. Estimated Prevalence and Incidence of Disease-Associated Human Papillomavirus Types Among 15- to 59-Year-Olds in the United States. Sex Transm Dis. 2021;48(4):273-277. doi:10.1097/OLQ.0000000000001356
5. Workowski KA, Bachmann LH, Chan PA, et al. Sexually Transmitted Infections Treatment Guidelines, 2021. MMWR Recomm Rep. 2021;70(4):1-187. Published 2021 Jul 23. doi:10.15585/mmwr.rr7004a1. Erratum: Vol. 70, No. RR-4. MMWR Morb Mortal Wkly Rep. 2023;72(4):107-108. Published 2023 Jan 27. doi:10.15585/mmwr.mm7204a5
6. Markowitz LE, Unger ER. Human Papillomavirus Vaccination. N Engl J Med. 2023;388(19):1790-1798. doi:10.1056/NEJMcp2108502
Ätiologie der HPV-Infektion
Es gibt > 100 bekannte Arten von HPV. Einige infizieren das kutane Epithel und verursachen gewöhnliche Hautwarzen. Einige infizieren vor allem die Schleimhäute des Anogenitalbereichs sowie den Oropharynx- und Kehlkopfbereich.
Zu den wichtige Manifestationen anogenitalen HPV gehören
Genitalwarzen (Condylomata acuminata)
Intraepitheliale Neoplasie und Karzinom der Zervix, der Vulva, der Vagina, des Anus oder des Penis
Larynx- und Oropharynxkarzinome
Bowenoide Papulose
Condylomata acuminata sind gutartige anogenitale Warzen, die meist durch die HPV-Typen 6 und 11 verursacht werden; diese Typen verursachen auch Kehlkopf- und Mundrachenwarzen.
HPV-assoziierte präkanzeröse zervikale Läsionen werden als squamöse intraepitheliale Läsionen oder zervikale intraepitheliale Neoplasie bezeichnet. Praktisch jeder Fall von Zervixkarzinom wird durch HPV verursacht; etwa 70 % werden durch die Typen 16 und 18 verursacht, und viele der restlichen Fälle durch die Typen 31, 33, 45, 52 und 58 (1). HPV-Typen 16 und 18 können auch in anderen Bereichen Krebs verursachen, einschließlich Vulva, Vagina, Anus und Penis. HPV-Typen, die vor allem den Genitoanalbereich betreffen, können durch orogenitalen Kontakt auf den Mund-Rachenraum übertragen werden; Typ 16 scheint für viele Fälle von Mundrachenkrebs verantwortlich zu sein.
Hinweis zur Ätiologie
1. de Martel C, Plummer M, Vignat J, Franceschi S. Worldwide burden of cancer attributable to HPV by site, country and HPV type. Int J Cancer. 2017;141(4):664-670. doi:10.1002/ijc.30716
Symptome und Anzeichen einer HPV-Infektion
Durch HPV verursachte Warzen treten nach einer Inkubationszeit von 1–6 Monaten auf.
Sichtbare anogenitale Warzen sind in der Regel kleine (< 3 mm Durchmesser), weiche Plaques oder Papeln, glatt oder papillär und treten oft in Clustern auf. Sie können hautfarben sein oder die erhabene Oberfläche kann weißlich sein. Warzen können über einen Zeitraum von Wochen bis Monaten an Größe oder Anzahl zunehmen.
Die Warzen sind in der Regel asymptomatisch, aber einige Patienten leiden unter Juckreiz, Brennen oder Beschwerden.
Bei Männern kommen Warzen am häufigsten unter der Vorhaut, am Sulcus coronarius, im Meatus urethrae und auf dem Penisschaft vor. Sie können um den Anus und im Rektum auftreten, insbesondere bei Männern, die Sex mit Männern haben.
Bei Frauen kommen sie meistens auf der Vulva, Scheidenwand, Zervix und perineal vor; die Urethra und die Analregion können betroffen sein.
Die humanen Papillomaviren (HPV) der Typen 16 und 18 verursachen in der Regel endozervikale oder anale intraepitheliale Läsionen, die klinisch schwer zu erkennen und zu diagnostizieren sind.
Dieses Foto zeigt kleine, weiche, rosa Genitalwarzen am Penisschaft.
Dieses Foto zeigt kleine, weiche, rosa Genitalwarzen am Penisschaft.
© Springer Science+Business Media
Dieses Foto zeigt rosa und erhabene Genitalwarzen (Pfeile) am Sulcus coronarius des Penis.
Dieses Foto zeigt rosa und erhabene Genitalwarzen (Pfeile) am Sulcus coronarius des Penis.
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Dieses Foto zeigt das typische raue, gestielte Aussehen von Genitalwarzen an der Eichel.
Dieses Foto zeigt das typische raue, gestielte Aussehen von Genitalwarzen an der Eichel.
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Genitalwarzen an der Vulva können erhaben und hell gefärbt sein und eine unregelmäßige, raue Oberfläche aufweisen.
Genitalwarzen an der Vulva können erhaben und hell gefärbt sein und eine unregelmäßige, raue Oberfläche aufweisen.
Image courtesy of Joe Millar via the Public Health Image Library of the Centers for Disease Control and Prevention.
Diagnose der HPV-Infektion
Anamnese und körperliche Untersuchung
Nukleinsäure-Amplifikationstests (NAAT)
Zervikale und manchmal anale Zytologie (Pap-Test)
Manchmal Kolposkopie, Anoskopie oder beides
Genitalwarzen werden in der Regel durch eine grobe visuelle Inspektion diagnostiziert. Ihre Erscheinungsform unterscheidet sie in der Regel von den flachen Condylomata lata bei sekundärer Syphilis und anderen Karzinomen. Trotzdem sollten serologische Untersuchungen auf Syphilis initial sowie nach 3 Monaten durchgeführt werden. Zum Ausschluss von Karzinomen können Biopsien atypischer, blutender, ulzerierender oder persistierender Warzen erforderlich sein.
Zervikale und anale intraepitheliale Läsionen können nur durch Kolposkopie und Anoskopie sichtbar gemacht werden. Das Auftragen einer 3–5%igen Essigsäurelösung wenige Minuten vor der Kolposkopie macht die Läsionen weiß und lässt kleine Läsionen besser sichtbar werden und erkennen. (Siehe auch Screening auf das Zervixkarzinom und Prävention.)
In ressourcenarmen Gebieten ohne Zugang zu routinemäßigen Pap-Tests oder Kolposkopie umfassen Screening und Untersuchung auf Gebärmutterhalskrebs HPV-Tests und/oder visuelle Inspektionen mit Essigsäure oder Lugol-Jod (1, 2).
NAATs für onkogene HPV-Subtypen werden als Teil der routinemäßigen Gebärmutterhalskrebsvorsorge bei Frauen eingesetzt. Erste Tests weisen typischerweise einen von 13 häufigen Hochrisiko-Typen nach. Nachfolgende HPV-Genotyp-Tests können durchgeführt werden, um die risikoreichsten Typen nachzuweisen, in der Regel 16, 18 oder 45. Für den klinischen Einsatz stehen keine HPV-Tests für Männer zur Verfügung.
Ärzte sollten während der Routineuntersuchung der Mundhöhle auf mögliche bösartige orale Läsionen überprüfen, die möglicherweise durch HPV verursacht werden.
Literatur zur Diagnose
1. World Health Organization (WHO): Human papillomavirus (HPV) nucleic acid amplification tests (NAATs) to screen for cervical pre-cancer lesions and prevent cervical cancer; policy brief; 16 March 2022
2. International Agency for Research on Cancer: A practical manual on visual screening for cervical neoplasia; Anatomical and pathological basis of visual inspection with acetic acid (VIA) and with Lugol’s iodine (VILI). IARC Technical Publication No. 41, 2003. ISBN 92 832 2423 X
Behandlung der HPV-Infektion
Zytodestruktive Therapie oder Exzision (z. B. durch Ätzmittel, Kryotherapie, Elektrokauterisation, Laser oder chirurgische Exzision)
Topische Medikamente (z. B. mit Antimitotika, oder Interferoninduktoren)
Es gibt kein vollständig zufriedenstellendes Therapieverfahren für anogenitale Warzen; Rezidive sind häufig und machen eine erneute Behandlung erforderlich. Bei immunkompetenten Patienten verschwinden Genitalwarzen oft ohne eine Therapie. Bei immungeschwächten Patienten kann es sein, dass Warzen weniger gut auf die Behandlung ansprechen.
Da keine Behandlung deutlich wirksamer ist als eine andere, sollte die Behandlung von Anogenitalwarzen durch andere Erwägungen bestimmt werden, vor allem Größe, Anzahl und Körperstelle der Warze; Patientenpräferenz; Behandlungskosten; Bequemlichkeit; schädliche Wirkungen sowie die Erfahrung des Arztes (1).
Genitalwarzen können behandelt werden mit
Ätzmittel
Topische Medikamente
Kryotherapie
Elektrokauterisation
Lasertherapie
Chirurgische Exzision
Es wird eine Lokalanästhesie oder Vollnarkose verwendet, abhängig von Größe und Anzahl der zu entfernenden Warzen. Bei ausgedehnten vulvovaginalen Warzen kann eine Laserablation erforderlich sein. Bei Analwarzen kann die Entfernung mit einem Resektoskop die wirksamste Behandlung sein; es wird eine Vollnarkose verwendet.
Zu den topischen Behandlungen gehören Antimitotika (z. B. Podophyllotoxin, Podophyllin, 5-Fluorouracil), Ätzmittel (z. B. Trichloressigsäure), Interferoninduktoren (z. B. Imiquimod) und Sinecatechine (ein pflanzliches Produkt mit unbekanntem Mechanismus). Diese werden häufig verwendet, erfordern aber in der Regel mehrere Anwendungen über Wochen bis Monate und sind im Allgemeinen weniger wirksam als die Lasertherapie, falls verfügbar (2). Vor topischen Behandlungen sollte das umliegende Gewebe durch Petroleumgel geschützt werden. Die Patienten sollten darüber aufgeklärt werden, dass das behandelte Gebiet nach der Therapie schmerzhaft sein kann.
Interferon alpha (z. B. Interferon alpha-2b, Interferon alpha-n3) führte intraläsional oder intramuskulär zu einem Verschwinden hartnäckiger Haut- und Genitalläsionen, die optimale Dosierung und Langzeiteffekte sind jedoch unklar. Ebenso verschwanden die Läsionen bei manchen Patienten mit bowenoider Papulose der Genitalien (verursacht durch HPV Typ 16) nach Therapie mit Interferon alpha, traten dann aber als invasive Karzinome wieder auf.
Aktuelle Sexualpartner von Menschen mit Genitalwarzen sollten ebenfalls untersucht und, wenn sie infiziert sind, behandelt werden.
Für intraurethrale Läsionen ist Thiotepa (ein alkylierende Substanz), in der Harnröhre instilliert, wirksam. Bei Männern ist 5-Fluorouracil (2–3-mal täglich) hoch wirksam bei urethralen Läsionen, aber es kann Schwellungen verursachen, die zu urethralen Obstruktionen führen. Intraurethrale Läsionen werden in der Regel von einem Urologen behandelt.
Zervikale intraepitheliale Neoplasie (CIN) wird durch serielle Pap-Tests und/oder HPV-Tests überwacht oder mittels Kryotherapie oder Exzisionsbiopsie behandelt.
Vulva- und vaginale intraepitheliale Neoplasien werden durch chirurgische Exzision behandelt.
Sexualpartner von Patienten mit zervikaler intraepithelialer Neoplasie oder Karzinom und von Patienten mit bowenoider Papulose sollten beraten und regelmäßig auf HPV-bedingte Läsionen untersucht werden. Ein ähnlicher Ansatz kann für HPV im Rektum verwendet werden.
Die Behandlung von durch HPV verursachten Krebserkrankungen wird erörtert in Behandlung von Gebärmutterhalskrebs, Behandlung des oropharyngealen Plattenepithelkarzinoms und Behandlung der rezidivierenden respiratorischen Papillomatose.
Literatur zur Behandlung
1. Workowski KA, Bachmann LH, Chan PA, et al. Sexually Transmitted Infections Treatment Guidelines, 2021. MMWR Recomm Rep. 2021;70(4):1-187. Published 2021 Jul 23. doi:10.15585/mmwr.rr7004a1. Erratum: Vol. 70, No. RR-4. MMWR Morb Mortal Wkly Rep. 2023;72(4):107-108. Published 2023 Jan 27. doi:10.15585/mmwr.mm7204a5
2. Barton S, Wakefield V, O'Mahony C, Edwards S. Effectiveness of topical and ablative therapies in treatment of anogenital warts: a systematic review and network meta-analysis. BMJ Open. 2019;9(10):e027765. Published 2019 Oct 31. doi:10.1136/bmjopen-2018-027765
Prävention der HPV-Infektion
Die HPV-Impfung ist eine routinemäßige Impfung im Kindesalter (siehe CDC: Child and Adolescent Immunization Schedule by Age). See also Advisory Committee on Immunization Practices (ACIP) Recommendations: Human Papillomavirus (HPV) Vaccine.
Ein 9-valenter humaner Papillomvirusimpfstoff schützt vor den beiden HPV-Typen, die > 90% der sichtbaren Genitalwarzen verursachen (Typen 6 und 11). Dieser Impfstoff schützt außerdem vor den 2 HPV-Typen, die die meisten Zervixkarzinome verursachen (Typen 16 und 18). Der 9-valente Impfstoff schützt auch gegen die anderen Typen von HPV (Typen 31, 33, 45, 52 und 58) die ca. 10 bis 20% des Gebärmutterhalskrebses verursachen (1).
Ein 4-valenter humaner Papillomvirus-Impfstoff (HPV4) schützt vor den Typen 6, 11, 16 und 18.
Ein bivalenter Impfstoff gegen das humane Papillomavirus (HPV2) schützt gegen die Typen 16 und 18.
Nur der 9-valente Impfstoff ist in den USA erhältlich.
Die Empfehlungen des Advisory Committee on Immunization Practices (ACIP) der Centers for Disease Control lauten wie folgt (2, 3):
Sowohl für Männer als auch für Frauen bis zum Alter von 26 Jahren: Die HPV-Impfung wird im Alter von 11 oder 12 Jahren empfohlen (kann im Alter von 9 Jahren beginnen) und für zuvor ungeimpfte oder nicht ausreichend geimpfte Patienten bis zum Alter von 26 Jahren.
Für Erwachsene von 27 bis 45 Jahren: Ärzte sollten mit den Patienten ein gemeinsames Entscheidungsgespräch führen, um festzustellen, ob sie geimpft werden sollten.
Da HPV durch Haut-zu-Haut-Kontakt übertragen werden kann, bieten Kondome keinen vollständigen Schutz vor einer Infektion.
Die Zirkumzision kann das Risiko einer HPV-Infektion bei Männern und ihren weiblichen Sexualpartnern reduzieren (4).
Literatur zur Prävention
1. National Cancer Institute: Human papillomavirus (HPV) vaccines. 2019.
2. Workowski KA, Bachmann LH, Chan PA, et al. Sexually Transmitted Infections Treatment Guidelines, 2021. MMWR Recomm Rep. 2021;70(4):1-187. Published 2021 Jul 23. doi:10.15585/mmwr.rr7004a1. Erratum: Vol. 70, No. RR-4. MMWR Morb Mortal Wkly Rep. 2023;72(4):107-108. Published 2023 Jan 27. doi:10.15585/mmwr.mm7204a5
3. Meites E, Szilagyi PG, Chesson HW, Unger ER, Romero JR, Markowitz LE. Human Papillomavirus Vaccination for Adults: Updated Recommendations of the Advisory Committee on Immunization Practices. MMWR Morb Mortal Wkly Rep. 2019;68(32):698-702. Published 2019 Aug 16. doi:10.15585/mmwr.mm6832a3
4. Shapiro SB, Laurie C, El-Zein M, Franco EL. Association between male circumcision and human papillomavirus infection in males and females: a systematic review, meta-analysis, and meta-regression. Clin Microbiol Infect. 2023;29(8):968-978. doi:10.1016/j.cmi.2023.03.028
Wichtige Punkte
Anogenitale Warzen werden durch humane Papillomaviren (HPV) verursacht, am häufigsten durch die Typen 6 und 11.
HPV-Typen 16 und 18 verursachen etwa 70% aller Fälle von Gebärmutterhalskrebs und können Krebs in anderen Bereichen hervorrufen, einschließlich Vulva, Vagina, Penis, Anus und Mund-Rachenraum.
Diagnostizieren Sie Warzen durch Inspektion; HPV-Tests stehen zum Screening auf Gebärmutterhalskrebs zur Verfügung.
Behandeln Sie Warzen mit zytodestruktiven Behandlungen, topischen Medikamenten oder chirurgischer Exzision.
Behandeln Sie intraepitheliale Neoplasien der Zervix, der Vagina, der Vulva oder des Anus durch Ablation oder Exzision oder führen Sie eine engmaschige Überwachung durch.
Die HPV-Impfung wird als Routineimpfung für Kinder und junge Erwachsene im Alter von 9 bis 26 Jahren empfohlen.



