honeypot link

Msd Manual

Please confirm that you are a health care professional

Keratosis pilaris

Von

James G. H. Dinulos

, MD, Geisel School of Medicine at Dartmouth

Inhalt zuletzt geändert Aug 2018
Zur Patientenaufklärung hier klicken.
Quellen zum Thema

Die Keratosis pilaris ist eine Verhornungsstörung, bei der die Öffnungen der Haarfollikel mit Hornpfröpfen ausgefüllt sind.

Die Keratosis pilaris ist eine häufige Erkrankung. Die Ursache ist unbekannt, wobei jedoch oft ein autosomal-dominanter Erbgang vorliegt.

Es bilden sich überwiegend an den lateralen Flächen der Oberarme, Oberschenkel und des Gesäßes zahlreiche kleine, punktförmige, keratotische, follikuläre Papeln. Läsionen im Gesicht sind v. a. bei betroffenen Kindern zu finden. Die Läsionen sind bei kalter Witterung am stärksten ausgeprägt und bessern sich gelegentlich im Sommer. Hautrötungen sind möglich. Es handelt sich v. a. um ein kosmetisches Problem, wobei auch Juckreiz sowie, seltener, follikuläre Pusteln auftreten können.

Therapie

  • Symptomatische Maßnahmen

Eine Behandlung von aktinischer Keratose ist meist nicht erforderlich und oft nur unbefriedigend.

Hydrophile Vaseline und Wasser (zu gleichen Teilen) oder Vaseline mit 3% Salicylsäure können die Läsionen flacher werden lassen. Ebenfalls wirksam können auch Lotionen oder Cremes mit abgepufferter Milchsäure (Ammoniumlactat), Ureacremes, Gel mit 6% Salicylsäure und 0,1%iger Tretinoincreme sein. Bei Kleinkindern sollten keine säurehaltigen Cremes angewandt werden, da sie auf der Haut brennen und stechen.

Zur Behandlung der Gesichtsröte hat sich der gepulste Farbstoff-Laser als wirksam erwiesen.

Zur Patientenaufklärung hier klicken.
HINWEIS: Dies ist die Ausgabe für medizinische Fachkreise. LAIEN: Hier klicken, um zur Ausgabe für Patienten zu gelangen.
Erfahren Sie

Auch von Interesse

SOZIALE MEDIEN

NACH OBEN