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Epiretinale Gliose

(Makular pucker; Cellophan Makulopathie; Prämakuläre Fibrose)

Von

Sonia Mehta

, MD, Vitreoretinal Diseases and Surgery Service, Wills Eye Hospital, Sidney Kimmel Medical College at Thomas Jefferson University

Inhalt zuletzt geändert Jan 2017
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Epiretinale Gliose ist die Bildung einer dünnen, fibrotischen Membran über der Netzhaut, die sich zusammenzieht, die darunterliegende Netzhaut zerknittert und die Sehkraft beeinträchtigt.

Epiretinale Gliose tritt in der Regel ab einem Alter von 50 auf und ist am häufigsten bei Menschen > 75.

Risikofaktoren für epiretinale Membran sind die folgenden:

  • Diabetische Retinopathie

  • Uveitis

  • Netzhauteinriss oder Ablösung

  • Augenverletzung

Die meisten Fällen sind idiopathisch.

Symptome können Verschwommensehen oder verzerrte Sicht umfassen (z. B. erscheinen gerade Linien wellig). Viele Patienten sagen, es sei, als würden sie durch Plastikfolie oder Zellophan sehen. Die Diagnose wird mit der Funduskopie gestellt. Fluoreszenzangiographie und optische Kohärenztomographie können ebenfalls hilfreich sein.

Die meisten Menschen brauchen keine Behandlung. Wenn Probleme mit der Sehkraft erheblich sind, kann die Membran operativ mit Vitrektomie und Membran-Peeling entfernt werden.

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HINWEIS: Dies ist die Ausgabe für medizinische Fachkreise. LAIEN: Hier klicken, um zur Ausgabe für Patienten zu gelangen.

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