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Liddle-Syndrom

Von

L. Aimee Hechanova

, MD, Texas Tech University

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Feb 2019| Inhalt zuletzt geändert Feb 2019
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Das Liddle-Syndrom ist eine seltene Erbkrankheit, bei der die Sammelröhrchen der Nieren Kalium ausscheiden, aber viel Natrium und Wasser zurückhalten. Dies führt zu Bluthochdruck.

Das Gen, das das Liddle-Syndrom auslöst, ist dominant; das heißt, dass die Kinder einer Person mit dieser Krankheit ein 50-prozentiges Risiko haben, diese auch zu bekommen.

Das Liddle-Syndrom verursacht nicht immer Symptome. wenn doch, dann setzen Symptome wie Bluthochdruck oft bereits in der Kindheit oder im frühen Erwachsenenalter ein. Zudem sind die Kaliumspiegel im Blut niedrig, die Bikarbonatwerte dagegen hoch.

Diagnose

  • Blutdruckmessen

  • Urin- und Bluttests

Neben der Diagnose von Bluthochdruck bei jungen Menschen, wird außerdem ein niedriger Natriumspiegel im Urin gemessen. Zudem werden niedrige Werte von Hormonen im Blut gemessen, die den Natriumgehalt im Blut und damit auch den Blutdruck regulieren (Renin und Aldosteron).

Es können auch Gentests durchgeführt werden.

Behandlung

  • Medikamente zur Steigerung der Natriumausscheidung

Die Erkrankung lässt sich wirksam mit Medikamenten behandeln, welche die Natriumausscheidung fördern und die Kaliumausscheidung vermindern, wie Triamteren und Amilorid. Diese Medikamente senken erfolgreich den Blutdruck. Die Prognose ist sehr gut.

Weitere Informationen

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