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Kurzinformationen

Ernährung und Krebs

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The Manual's Editorial Staff

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Sep 2019| Inhalt zuletzt geändert Sep 2019
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Kann die Ernährung Krebs auslösen oder vorbeugen?

Es wurden zahlreiche Studien durchgeführt, um festzustellen, ob die Ernährung (Verzehr bestimmter Nahrungsmittel) die Anfälligkeit für Krebs steigern oder senken kann.

  • Mit Sicherheit wissen Ärzte nicht, ob manche Nahrungsmittel und Nährstoffe die Wahrscheinlichkeit einer Krebserkrankung erhöhen oder verringern, da verschiedene Studien unterschiedliche Ergebnisse lieferten.

  • Ärzte wissen, dass Übergewicht oder Adipositas die Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu erkranken, erhöht.

  • Einige Lebensmittel wurden mehr als andere untersucht, und die Auswirkungen der Ernährung auf die Krebsentstehung wird weiterhin erforscht.

Manche Studien ergaben, dass Folgendes das Krebsrisiko erhöhen kann:

  • Nahrungsergänzungsmittel mit hohem Anteil an Vitamin A, Vitamin E oder Kalzium können das Risiko für Prostatakrebs erhöhen.

  • Ernährung mit einem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren

  • Lebensmittel mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren, wie etwa Fisch, können das Risiko für Prostatakrebs steigern.

  • Verarbeitete Fleischprodukte, beispielsweise Wurstwaren, Schinken und Hotdogs, können das Risiko für Magen- und Darmkrebs erhöhen

  • Gegrillte oder gebratene Lebensmittel

  • Große Mengen an gepökelten oder gesalzenen Nahrungsmitteln erhöhen möglicherweise die Wahrscheinlichkeit von Magen- und Halskrebs.

  • Große Mengen an Sojazusätzen steigern eventuell das Brustkrebsrisiko.

Manche Studien weisen darauf hin, dass Folgendes das Krebsrisiko senken kann:

  • Lycopin, das hauptsächlich in Tomaten vorkommt

  • Ein höherer Vitamin-D-Spiegel und Kalziumergänzungsmittel können das Darmkrebsrisiko verringern.

  • Folsäure kann das Darmkrebsrisiko reduzieren.

  • Vitamin D kann bei der Senkung des Risikos für Prostata- und Darmkrebs einen Nutzen haben.

Folgendes wurde von Ärzten untersucht und es wurde nachgewiesen, dass dies keine Auswirkungen auf die Steigerung oder Senkung des Krebsrisikos hat:

  • Vitamine oder andere Stoffe mit Antioxidationsmitteln, wie etwa Selen

  • Nahrungsmittel aus ökologischem Anbau sowie genetisch modifizierte oder mit Pestiziden behandelte Produkte

  • Kaffee und Tee

  • Ballaststoffreiche Nahrungsmittel

  • Fluorid in Wasser oder Zahnpasta

  • Lebensmittelzusatzstoffe

  • Knoblauch

  • Nahrungsmittel, die zwecks Keimtötung mit ionisierten Strahlen behandelt wurden

  • Saccharin (künstlicher Süßstoff)

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