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Kurzinformationen

Übersicht über die Hypophyse

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The Manual's Editorial Staff

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Apr 2019| Inhalt zuletzt geändert Apr 2019
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Was versteht man unter einer Hypophyse?

Die Hypophyse (Hirnanhangdrüse) ist ein erbsengroßes Gewebestück am unteren Teil Ihres Gehirns. Drüsen sind Organe, die Hormone bilden und diese in Ihr Blut ausschütten. Die Hormone regen andere Zellen oder Gewebe zu Aktivitäten an. Die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) schüttet viele verschiedene Hormone aus. Jedes Hormon der Hypophyse steuert eine andere Drüse und Körperfunktion.

Die Hypophyse wird von einem Teil des Gehirns kontrolliert, der Hypothalamus genannt wird.

Lage der Hypophyse

Lage der Hypophyse

Welche Hormone produziert die Hypophyse?

Jedes Hypophysenhormon steuert eine andere Drüse und andere Körperfunktionen.

Zu den Hypophysenhormonen zählen:

  • ACTH: Kontrolliert die Hormone Ihrer Nebenniere, die Herzfrequenz, den Blutdruck und das Gleichgewicht von Salz und Wasser in Ihrem Körper

  • Wachstumshormon: Kontrolliert, wie schnell Ihr Körper wächst und wie groß Sie werden

  • Schilddrüsenstimulierendes Hormon: Kontrolliert die Hormone Ihrer Schilddrüse, die wiederum kontrollieren, wie gut die chemischen Funktionen Ihres Körpers arbeiten

  • LH und FSH: Kontrollieren Ihre Sexualhormone Testosteron und Östrogen, welche die Fruchtbarkeit beeinflussen

  • Prolaktin: Kontrolliert die Bildung von Brustmilch

Was passiert, wenn die Hypophyse nicht richtig funktioniert?

Die Hypophyse kann:

  • Zu wenig Hormone bilden

  • Zu viel Hormone bilden

Manchmal gibt es nur mit einem Hypophysenhormon ein Problem. In anderen Fällen besteht ein Problem mit vielen oder allen Hormonen.

Wenn die Hypophyse zu viel oder zu wenig Hormone bildet, können z. B. folgende gesundheitliche Probleme auftreten:

  • Zu starkes Wachstum (Akromegalie und Gigantismus)

  • Zu geringes Wachstum (Kleinwuchs)

  • Unerwartete Milchproduktion der Brust (Galaktorrhö)

  • Starker Durst und Urinausscheidung, die dazu führen kann, dass man dehydriert (zentraler Diabetes insipidus)

  • Großes Schwächgefühl und Müdigkeit (Hypothyreose)

  • Erektionsstörung

  • Menstruationsbeschwerden

Was verursacht die Probleme mit der Hypophyse?

Ursachen für Probleme mit der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) sind unter anderem:

Woran erkennt man Probleme mit der Hypophyse?

Ärzte vermuten Probleme der Hypophyse aufgrund der Symptome. Dabei können die folgenden Untersuchungsmethoden angewendet werden:

  • CT-Scan oder MRT des Gehirns, um zu sehen, ob die Hypophyse gewachsen oder geschrumpft ist

  • Bluttests, um die Hormonspiegel des Hypothalamus, der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) und von anderen Drüsen zu messen

Wie werden die Probleme mit der Hypophyse behandelt?

Die Behandlung hängt von der Art des Problems ab, das vorliegt. Aber Folgendes kann gemacht werden:

  • Medikamente gegen die Wirkung einer zu starken Hormonbildung

  • Operation, um einen Tumor zu entfernen

  • Hormontherapie, um die Hormone zu ersetzen, von denen der Körper nicht genug produziert

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