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Uterusruptur

Von

Julie S. Moldenhauer

, MD, Children's Hospital of Philadelphia

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Jan 2020| Inhalt zuletzt geändert Jan 2020
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Die Uterusruptur ist ein spontanes Zerreißen der Gebärmutter, welches dazu führen kann, dass sich der Fötus frei im Bauchraum bewegt.

Eine Uterusruptur tritt nur äußerst selten auf. Sie stellt einen medizinischen Notfall dar, der sofortiger Behandlung bedarf.

Die Gebärmutter kann vor oder während der Geburt reißen.

Folgende Umstände erhöhen das Risiko einer Uterusruptur:

  • Frauen, bei denen zuvor ein Kaiserschnitt durchgeführt wurde, insbesondere wenn die Wehen nicht spontan auftraten, sondern künstlich eingeleitet werden mussten (Weheneinleitungen)

  • Frauen, bei denen eine Operation an der Gebärmutter durchgeführt wurde

  • Die Gebärmutter wurde zu sehr gedehnt (z. B. wenn zu viel Fruchtwasser in der Gebärmutter enthalten ist oder mehrere Föten vorhanden sind)

  • Der Fötus befindet sich in einer falschen Geburtslage und muss gedreht werden

Die Ruptur verursacht schwere, andauernde Schmerzen im Unterleib der Frau und eine auffällig verlangsamte Herzfrequenz beim Fötus.

Um die Diagnose einer Uterusruptur zu bestätigen, kann der Arzt einen Schnitt im Bauchraum vornehmen, damit er die Gebärmutter direkt sehen kann. Dieses Verfahren wird Laparotomie genannt.

Der Fötus muss umgehend per Kaiserschnitt entbunden werden. Die Gebärmutter wird anschließend operativ behandelt und wiederhergestellt. Eine Entfernung der Gebärmutter ist mitunter erforderlich (Hysterektomie).

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