Morbus Köhler ist eine Osteochondrose des Os naviculare tarsi und betrifft typischerweise Kinder im Alter von 3 bis 5 Jahren. Die Symptome umfassen einseitige Schmerzen und Schwellungen im Fuß sowie einen hinkenden Gang. Die radiologische Untersuchung kann eine einseitige Abflachung des Kahnbeins zeigen. Die Erkrankung ist selbstlimitierend, aber Analgetika und Gipsverbände können die Symptome kurzfristig lindern.
Morbus Köhler ist eine seltene, idiopathische, einseitige Osteochondrose des Os naviculare tarsi. Sie betrifft meist Kinder im Alter von 3 bis 5 Jahren (häufiger Jungen).
Beim Morbus Köhler ist der Fuß geschwollen und schmerzhaft; die Druckdolenz ist maximal über dem medialen Längsgewölbe. Belastung und Laufen verstärken die Beschwerden und den gestörten Gang.
Auf dem Röntgenbild ist anfangs das Os naviculare abgeflacht und sklerotisch, später fragmentiert zu sehen, bevor es reossifiziert wird. Bilaterale Fußröntgenaufnahmen zum Vergleich der betroffenen mit der nicht betroffenen Seite helfen, den Verlauf zu beurteilen.
Behandlung von Morbus Köhler
Ruhe und Analgetika
Manchmal ein Gips
Die Krankheit zeigt einen chronischen Verlauf, dauert aber selten länger als 2 Jahre.
Ruhe, Schmerzlinderung und das Vermeiden starker Belastung sind erforderlich (1). Das Syndrom verschwindet normalerweise innerhalb weniger Monate ohne Langzeitfolgen von selbst.
Im akuten Fall kann ein für wenige Wochen angelegter Gehgips unterhalb des Knies helfen. Er sollte dem Längsgewölbe gut angepasst sein.
Treatment reference
1. National Organization for Rare Disorders (NORD): Köhler Disease. Accessed August 1, 2025.



