Tollwut-Postexpositionsprophylaxe

Tollwut-Postexpositionsprophylaxe

Tierart

Beurteilung und Entsorgung des Tiers

Postexpositionsprophylaxe*

Stinktiere, Waschbären, Fledermäuse,† Füchse, und die meisten anderen Fleischfresser

Gilt bis zum Beweis des Gegenteils durch negative Labortests als tollwütig‡

Erwägen Sie eine sofortige Impfung und Rabies-Immunglobulin.

Hunde, Katzen und Frettchen

Gesund und für 10 Tage zur Beobachtung verfügbar

Beginnen Sie keine Immunprophylaxe, es sei denn, das Tier entwickelt Symptome einer Tollwut.§

Unbekannt (entkommen)

Konsultieren Sie Vertreter des öffentlichen Gesundheitswesens.¶

Tollwütig oder vermutlich tollwütig

Impfen Sie sofort.

Geben Sie Rabies-Immunglobulin.

Nutztiere, kleine Nager (z. B. Eichhörnchen, Hamster, Meerschweinchen, Rennmäuse, Streifenhörnchen, Ratten, Mäuse), Hasenartige (Kaninchen, Hasen), große Nager (z. B. Murmeltiere, Biber) und andere Säugetiere

Einzelbeurteilung

Konsultieren Sie Vertreter des öffentlichen Gesundheitswesens.

Eine Immunprophylaxe ist fast nie erforderlich bei Bissen von Eichhörnchen, Hamstern, Meerschweinchen, Rennmäusen, Streifenhörnchen, Ratten, Mäusen und anderen kleinen Nagern oder Hasenartigen.

* Alle Bisse sind sofort mit Wasser und Seife zu reinigen.

† Weil es schwierig ist, Fledermausbisse zu erkennen, ist eine Impfung indiziert, wenn ein Biss hinreichend wahrscheinlich ist, wenn also eine Person mit einer Fledermaus im Zimmer aufwacht oder ein kleines Kind mit einer Fledermaus gefunden wird.

‡ Das Tier sollte eingeschläfert und möglichst bald untersucht werden. Ein Rückhalten zur Beobachtung wird nicht empfohlen. Der Impfstoff wird abgesetzt, wenn Rabies-Immunfluoreszenztests beim Tier negativ ausfallen. Nachkommen von Wildtieren und Haushunden oder -katzen gelten als Wildtiere, und Euthanasie und Tollwuttests gelten als der sicherste Ansatz. Eine Ausnahme können Tiere sein, die als Wolfshunde beschrieben werden, die Hunde sein können. In solchen Fällen empfiehlt es sich, die Gesundheitsbehörden zu konsultieren, bevor das Tier euthanasiert und getestet wird.

§ Wenn das Tier während des 10-tägigen Beobachtungszeitraums gesund bleibt, war es zum Zeitpunkt des Bisses nicht infektiös. Allerdings wird die Behandlung mit Rabies-Immunglobulin und humanem Diploidzellen-Rabies-Vakzin (human Diploidzellen Vakzin) bei den ersten Anzeichen von Tollwut bei Hunden, Katzen oder Frettchen, die jemanden gebissen haben, begonnen. Ein Tier mit Symptomen sollte sofort eingeschläfert und untersucht werden.

¶ Wenn fachkundige Beratung vor Ort nicht verfügbar ist und Tollwut möglich erscheint, sollte eine sofortige Impfung erwogen werden.

Adapted from Human Rabies Prevention — United States, 2008 Recommendations of the Advisory Committee on Immunization Practices. MMWR Morb Mortal Wkly Rep 57(RR03):1–26,28, 2008.

* Alle Bisse sind sofort mit Wasser und Seife zu reinigen.

† Weil es schwierig ist, Fledermausbisse zu erkennen, ist eine Impfung indiziert, wenn ein Biss hinreichend wahrscheinlich ist, wenn also eine Person mit einer Fledermaus im Zimmer aufwacht oder ein kleines Kind mit einer Fledermaus gefunden wird.

‡ Das Tier sollte eingeschläfert und möglichst bald untersucht werden. Ein Rückhalten zur Beobachtung wird nicht empfohlen. Der Impfstoff wird abgesetzt, wenn Rabies-Immunfluoreszenztests beim Tier negativ ausfallen. Nachkommen von Wildtieren und Haushunden oder -katzen gelten als Wildtiere, und Euthanasie und Tollwuttests gelten als der sicherste Ansatz. Eine Ausnahme können Tiere sein, die als Wolfshunde beschrieben werden, die Hunde sein können. In solchen Fällen empfiehlt es sich, die Gesundheitsbehörden zu konsultieren, bevor das Tier euthanasiert und getestet wird.

§ Wenn das Tier während des 10-tägigen Beobachtungszeitraums gesund bleibt, war es zum Zeitpunkt des Bisses nicht infektiös. Allerdings wird die Behandlung mit Rabies-Immunglobulin und humanem Diploidzellen-Rabies-Vakzin (human Diploidzellen Vakzin) bei den ersten Anzeichen von Tollwut bei Hunden, Katzen oder Frettchen, die jemanden gebissen haben, begonnen. Ein Tier mit Symptomen sollte sofort eingeschläfert und untersucht werden.

¶ Wenn fachkundige Beratung vor Ort nicht verfügbar ist und Tollwut möglich erscheint, sollte eine sofortige Impfung erwogen werden.

Adapted from Human Rabies Prevention — United States, 2008 Recommendations of the Advisory Committee on Immunization Practices. MMWR Morb Mortal Wkly Rep 57(RR03):1–26,28, 2008.

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