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Anhaltende genitale Erregung

Von

Rosemary Basson

, MD, University of British Columbia and Vancouver Hospital

Inhalt zuletzt geändert Sep 2013
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Anhaltende genitale Erregung ist eine übermäßige genitale Erregung, die weder erwünscht war noch herbeigeführte wurde.

Die Ursache ist unbekannt. Angst und Hypervigilanz gegenüber dem erneuten Auftreten von Schmerzepisoden können das Syndrom aufrechterhalten. Derzeit wird vermutet, dass die Symptome auf die Tonuserhöhung der Beckenbodenmuskulatur zurückzuführen sind.

Ohne dass ein sexuelles Verlangen oder eine subjektive Erregung vorliegt, kommt es zu einer unerwünschten, störenden, spontanen genitalen Erregung (z. B. Kribbeln, Pochen). Die Empfindungen halten über Stunden oder Tage an und führen meist zu großer psychischer Belastung. Ältere Frauen, vor allem, kann durch die Symptome sehr peinlich sein.

Behandlung

Die Art der Behandlung ist unklar. Selbststimulation bis zum Orgasmus kann zunächst Linderung verschaffen; allerdings ist diese Art der Behandlung auf Dauer meist weniger effektiv, und die meisten Frauen empfinden diese Behandlung als belastend.

Beckenboden-Physiotherapie mit Biofeedback kann hilfreich sein, insbesondere wenn sie mit achtsamkeitsbasierender kognitiver Therapie kombiniert wird ( Behandlung). Es gibt Berichte, dass eine hochdosierte SSRI-Gabe wirksam ist, aber die Datenlage ist noch spärlich.

Allein die Akzeptanz dieser Störung mit der Gewissheit, dass sie spontan wieder verschwinden kann, hilft einigen Patienten.

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