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Morbus Bowen

(Morbus Bowen; intraepidermales spinozelluläres Karzinom)

Von

Gregory L. Wells

, MD, Ada West Dermatology and Dermatopathology

Inhalt zuletzt geändert Mrz 2019
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Quellen zum Thema

Als Morbus Bowen wird ein superfizielles spinozelluläres Carcinoma in situ bezeichnet.

Der Morbus Bowen betrifft meist sonnenexponierte Bereiche, kann aber überall am Integument auftreten.

Symptome und Beschwerden

Die Läsionen können vereinzelt oder multipel vorliegen. Sie sind rotbraun und schuppig oder verkrustet mit geringer Verhärtung und erinnern oft an umschriebene dünne Plaques bei Psoriasis, Ekzem oder eine Dermatophyteninfektion.

Diagnose

  • Biopsie

Die Diagnose des Morbus Bowen erfolgt durch Biopsie, die eine epidermale Dysplasie in voller Dicke zeigt, aber keine dermale Beteiligung.

Therapie

  • Entfernung oder Ablation über lokale Methoden

Die Behandlung des Morbus Bowen hängt von den Eigenschaften der Läsion ab und kann eine topische Chemotherapie, Kürettage und Elektrodissektion, chirurgische Exzision, Elektrokauterisation oder Kryochirurgie umfassen.

Vorbeugung

Da bei vielen Arten von Hautkrebs ein Bezug zu UV-Exposition zu bestehen scheint, werden eine Reihe von Maßnahmen empfohlen, um die Exposition zu begrenzen.

  • Vermeidung von Sonneneinstrahlung: Suche nach Schatten, Minimierung von Outdoor-Aktivitäten zwischen 10 Uhr vormittags und 4 Uhr nachmittags (wenn die Sonnenstrahlen am stärksten sind), die Vermeidung von Sonnenbaden der Nutzung von Sonnenbänken

  • Die Verwendung von Schutzkleidung: langärmelige Hemden, Hosen und breitkrempige Hüten

  • Verwendung von Sonnenschutzmitteln: Mindestens Lichtschutzfaktor (SPF) 30 mit Breitspektrum-UVA/UVB-Schutz nach Anweisung verwendne (d. h. alle 2 Stunden sowie nach dem Schwimmen oder Schwitzen neu auftragen); Sonnenschutzmittel sollten nicht verwendet werden, um sich länger in der Sonne aufhalten zu können

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