Msd Manual

Please confirm that you are not located inside the Russian Federation

honeypot link

Psychologische Faktoren, die zu Schmerzen beitragen

Von

James C. Watson

, MD, Mayo Clinic College of Medicine and Science

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Apr 2020| Inhalt zuletzt geändert Apr 2020
Hier klicken, um zur Ausgabe für medizinische Fachkreise zu gelangen

Psychologische Faktoren, die häufig zu Schmerzen, insbesondere chronischen Schmerzen, beitragen, umfassen Angst, Depression und Schlaflosigkeit.

Psychologische Faktoren, die einen starken Einfluss darauf haben, wie Menschen Schmerzen wahrnehmen – insbesondere chronische Schmerzen Chronische Schmerzen Chronische Schmerzen sind Schmerzen, die über Monate oder Jahre andauern oder immer wieder auftreten. Unter folgenden Bedingungen gelten Schmerzen normalerweise als chronisch: Sie dauern länger... Erfahren Sie mehr und manchmal schmerzbezogene Behinderungen. Fast jeder Schmerz hat eine körperliche Ursache. Aber psychologische Faktoren, einschließlich Angst Angststörungen – eine Übersicht Angst ist ein Gefühl der Nervosität, Besorgnis oder Unsicherheit, die ein normales menschliches Erlebnis darstellt. Sie ist auch in einer Vielzahl von psychiatrischen Erkrankungen vorhanden... Erfahren Sie mehr und Depression Depression Die Störung der Depression ist ein Gefühl tiefer Traurigkeit, das so intensiv ist, dass es die Funktionsfähigkeit beeinträchtigen und/oder zu einem verminderten Interesse oder verminderter Freude... Erfahren Sie mehr , können dazu führen, dass Patienten sich weniger in der Lage fühlen, ihre Symptome zu kontrollieren und somit ihre normalen Aktivitäten auszuüben. Menschen, die unter chronischen Schmerzen leiden, wissen zum Beispiel, dass die Schmerzen wieder auftreten werden und erwarten sie möglicherweise ängstlich und betroffen. Wenn Menschen verstehen, dass eine Verschlimmerung der Schmerzen nicht bedeutet, dass ihr Körper geschädigt wird, kann ihre Angst abnehmen (zum Beispiel davor, körperlich abzubauen oder eingeschränkt zu sein) und sie haben folglich weniger Schmerzen.

In seltenen Fällen leiden Menschen unter hartnäckigen Schmerzen und Symptome deuten auf eine psychische Störung hin, während es keine Anzeichen für eine körperliche Erkrankung gibt, welche die Schmerzen und ihre Stärke erklären könnte. Dann spricht man von psychogenen Schmerzen. Allerdings ist die Bezeichnung psychophysiologischer Schmerz präziser, da der Schmerz durch eine Interaktion körperlicher und psychischer Faktoren entsteht. Zum Beispiel können Furcht und Angst auch die Produktion von Substanzen verringern, welche die Empfindlichkeit der Nervenzellen auf Schmerz mindern. Diese Veränderung der Schmerzempfindlichkeit erklärt teilweise Schmerzen, die weiterhin existieren, obwohl ihre Ursache beseitigt wurde oder Schmerzen, die sich stärker als erwartet anfühlen. Psychogene Schmerzen sind weitaus weniger üblich als nozizeptive Schmerzen Nozizeptive Schmerzen Nozizeptive Schmerzen werden durch eine Verletzung von Körpergewebe hervorgerufen. (Siehe auch Übersicht über Schmerzen). Die meisten Schmerzen sind nozizeptive Schmerzen. Diese werden durch... Erfahren Sie mehr oder neuropathische Schmerzen Neuropathische Schmerzen Neuropathische Schmerzen werden durch die Beschädigung oder Fehlfunktion der Nerven, des Rückenmarks oder des Gehirns verursacht. (Siehe auch Übersicht über Schmerzen). Neuropathische Schmerzen... Erfahren Sie mehr .

Dass die Schmerzen durch psychische Ursachen verstärkt werden, bedeutet jedoch nicht, dass sie nicht tatsächlich vorhanden sind. Die meisten Menschen, die über Schmerzen klagen, leiden wirklich darunter, auch wenn sich keine körperliche Ursache finden lässt. Es wird immer untersucht, ob eine körperliche Erkrankung zu den chronischen Schmerzen beiträgt, aber oft wird keine ausreichende Erklärung für die Schmerzen gefunden.

Behandlung

  • Medikamente zur Schmerzlinderung

  • Nichtmedikamentöse Behandlungen wie Biofeedback

  • Oft psychologische Betreuung

Schmerzen, die stark von psychischen Faktoren beeinflusst werden, müssen oft von einem Team, das einen Psychologen oder Psychiater umfasst, behandelt werden. Die Behandlung dieser Art von Schmerzen ist von Mensch zu Mensch verschieden, und der Arzt versucht, die Behandlung auf die Bedürfnisse des Patienten abzustimmen.

Bei den meisten Menschen mit chronischen psychogenen Schmerzen zielt die Behandlung darauf ab, das körperliche und psychische Wohlbefinden zu verbessern.

Um die körperlichen und sozialen Aktivitäten allmählich zu bessern, unterbreiten die Ärzte möglicherweise bestimmte Empfehlungen.

Häufig ist eine psychologische Betreuung erforderlich.

HINWEIS: Dies ist die Ausgabe für Patienten. ÄRZTE: Hier klicken, um zur Ausgabe für medizinische Fachkreise zu gelangen
Hier klicken, um zur Ausgabe für medizinische Fachkreise zu gelangen
Erfahren Sie
Testen Sie Ihr Wissen
Apraxie
Welche der folgenden Optionen ist bei Patienten mit Apraxie am häufigsten beschädigt?

Auch von Interesse

NACH OBEN