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Chronisch traumatische Enzephalopathie (CTE)

(Dementia pugilistica)

Von

Juebin Huang

, MD, PhD, Department of Neurology, University of Mississippi Medical Center

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Mrz 2021| Inhalt zuletzt geändert Mrz 2021
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Kurzinformationen

Die chronisch traumatische Enzephalopathie ist eine fortschreitende Degeneration der Hirnzellen aufgrund mehrerer Kopfverletzungen, wie bei Sportlern aber auch Soldaten, die einer Explosion ausgesetzt waren.

Dementia pugilistica, die 1920 bei Boxern festgestellt wurde, und die chronisch traumatische Enzephalopathie, ein neuerer Begriff, werden als dieselbe Krankheit betrachtet. Die chronisch traumatische Enzephalopathie entwickelt sich bei einigen ehemaligen Fußballspielern, College-Football-Spielern und anderen Sportlern, die wiederholte Kopfverletzungen davongetragen haben (wie Gehirnerschütterung Gehirnerschütterung Eine Gehirnerschütterung ist eine Veränderung der geistigen Funktionsfähigkeit oder des Bewusstseins, die durch eine Verletzung verursacht wurde. Eine Gehirnerschütterung kann zu Bewusstseinsverlust... Erfahren Sie mehr ). Sie tritt auch bei Soldaten auf, die im Kampf eine Kopfverletzung durch eine Explosion (Explosionsverletzung) erlitten haben.

Noch ist unklar, warum nur bestimmte Menschen mit wiederholten Kopfverletzungen Überblick über die Kopfverletzungen Häufige Ursachen für Kopfverletzungen sind unter anderem Stürze, Autounfälle, Körperverletzungen und Sport- und Freizeitverletzungen. Menschen mit leichteren Kopfverletzungen können Kopfschmerzen... Erfahren Sie mehr eine chronisch traumatische Enzephalopathie entwickeln und wie viele Verletzungen und welche Gewalteinwirkung diese Erkrankung hervorruft. Rund 3 Prozent der Sportler, die mehrere (auch leichte) Gehirnerschütterungen hatten, entwickeln eine chronisch traumatische Enzephalopathie.

Symptome der CTE

Zunächst können Menschen mit chronisch traumatischer Enzephalopathie eines oder mehrere der folgenden Symptome haben.

Die Betroffenen haben möglicherweise erst später im Leben, manchmal erst in den 60ern, Symptome. Oder die Stimmung oder das Verhalten können sich im jungen Erwachsenenalter (beispielsweise in den 30ern) verändern und erst später entwickelt sich eine geistige Funktionsstörung.

Diagnose der CTE

  • Untersuchung durch den Arzt

Der Arzt vermutet eine chronisch traumatische Enzephalopathie bei Menschen, die

  • Mehrere Kopfverletzungen hatten

  • Symptome aufweisen, die für die Erkrankung typisch sind

  • Keine andere Erkrankung haben, die eher eine Erklärung für ihre Symptome ist

Typischerweise wird eine Bildgebung des Gehirns, in der Regel eine Magnetresonanztomografie (MRT), durchgeführt, um andere Erkrankungen auszuschließen, die ähnliche Symptome verursachen können. Die Diagnose der chronisch traumatischen Enzephalopathie kann jedoch nicht durch Tests, einschließlich bildgebender Verfahren, bestätigt werden.

Die chronisch traumatische Enzephalopathie kann nur dann definitiv festgestellt werden, wenn nach dem Tod bei einer Obduktion eine Hirngewebeprobe entnommen und unter einem Mikroskop untersucht wird.

Wussten Sie ...

  • Menschen, die eine Gehirnerschütterung erlitten haben, sollten sich ausruhen und für einen bestimmten Zeitraum keinen Sport betreiben und bestimmte andere Aktivitäten meiden.

Behandlung der CTE

  • Sicherheitsmaßnahmen und unterstützende Maßnahmen

  • Beratung

  • Medikamente zur Linderung der Symptome

Sicherheitsmaßnahmen und unterstützende Maßnahmen

Im Allgemeinen sollte die Umgebung hell, fröhlich, sicher und stabil sein und die Orientierung erleichtern. Etwas Stimulation, wie Radio oder Fernsehen, ist ebenfalls hilfreich. Eine Reizüberflutung ist jedoch zu vermeiden.

Ein strukturierter Tag mit Routineabläufen hilft Demenzkranken, die Orientierung nicht zu verlieren und gibt ihnen ein Gefühl der Sicherheit und Stabilität. Änderungen der Umgebung, von Abläufen oder der Betreuer sollten Betroffenen klar und einfach erklärt werden.

Routine im Alltag, wie beim Baden, Essen und Schlafen, hilft Demenzkranken, sich an Abläufe zu erinnern. Ein routinemäßiger Ablauf zur Schlafenszeit, kann ihnen beim Schlafen helfen.

Regelmäßig geplante Aktivitäten können Betroffenen dabei helfen, sich selbstständig und gebraucht zu fühlen, indem ihre Aufmerksamkeit auf angenehme und nützliche Aufgaben gelenkt wird. Diese Aktivitäten sollten körperliche und geistige Aktivitäten umfassen. Bei Fortschreiten der Demenz sollten Aktivitäten in kleinere Abschnitte eingeteilt oder vereinfacht werden.

Andere Maßnahmen

Bei einer chronisch traumatischen Enzephalopathie kann die Beratung durch einen Psychologen Unterstützung bei Stimmungsschwankungen bieten. Antidepressiva und stimmungsstabilisierende Arzneimittel können helfen, insbesondere bei Selbstmordgedanken.

Um das Risiko einer chronisch traumatischen Enzephalopathie zu reduzieren, wird Menschen mit einer Gehirnerschütterung geraten, sich auszuruhen und sportliche und bestimmte andere Aktivitäten über einen gewissen Zeitraum zu meiden.

Hilfe für die Pflegenden

Demenzkranke zu pflegen ist belastend und anspruchsvoll, und wenn die Pflegenden ihre eigenen physischen und psychischen Bedürfnisse vernachlässigen, können sie in einen Erschöpfungszustand geraten und regelrechte Depressionen entwickeln. Die folgenden Maßnahmen können den Pflegenden helfen (siehe Tabelle mit Hilfe für die Pflegenden Hilfe für die Pflegenden Unter Demenz versteht man eine allmähliche Abnahme der geistigen Fähigkeiten, wobei Gedächtnis, Denkvermögen, Urteilskraft und Lernfähigkeit beeinträchtigt sind. Die typischen Symptome umfassen... Erfahren Sie mehr ):

  • Lernen, wie sie die Bedürfnisse von Demenzkranken erfüllen können und was sie von ihnen erwarten dürfen: Pflegende können diese Informationen von Pflegepersonal, Sozialarbeitern und Organisationen erhalten und in Informationsmaterialien oder im Internet nachlesen.

  • Hilfe suchen, wenn es nötig ist: Pflegende können mit Sozialarbeitern über die Hilfsangebote sprechen (einschließlich Sozialarbeiter im örtlichen Krankenhaus), wie Tagespflegeeinrichtungen, häusliche Pflege, Teilzeit- oder Vollzeithilfen im Haushalt und Rund-um-die-Uhr-Betreuung zu Hause. Eine psychologische Beratung und Selbsthilfegruppen können ebenfalls helfen.

  • Sich um sich selbst kümmern: Pflegende müssen sich um sich selbst kümmern. Freunde, Hobbys und Aktivitäten sollten nicht aufgegeben werden.

Entscheidungen zum Lebensende

Entscheidungen über medizinische Versorgung sowie finanzielle und rechtliche Angelegenheiten sollten getroffen werden, wenn der an chronisch traumatischer Enzephalopathie Erkrankte noch einigermaßen selbstständig ist. Dies wird als Vorausverfügung Schriftliche Vorausverfügungen Gesundheitliche Vorsorgevollmachten sind Rechtsdokumente, die die Wünsche einer Person bezüglich ihrer Entscheidungen über ihre medizinische Versorgung enthalten, falls die Person nicht mehr... Erfahren Sie mehr bezeichnet. Betroffene sollten eine Person ernennen, die berechtigt ist, in ihrem Namen Entscheidungen bezüglich der Behandlung zu treffen (Vorsorgevollmacht). Sie sollten mit dieser Person und dem Arzt besprechen, welche Wünsche sie bezüglich ihrer Pflege Behandlungsoptionen am Lebensende Die bei der Sterbebegleitung zur Verfügung stehenden Optionen stellen den Sterbenden vor die Wahl, sich zwischen einem wahrscheinlich früheren Tod bei besserem Wohlbefinden oder einem längeren... Erfahren Sie mehr haben. Solche Angelegenheiten sollten mit allen Betroffenen lange vor der Notwendigkeit solcher Entscheidungen besprochen werden.

Bei fortschreitender Demenz konzentriert sich die Behandlung auf das Wohlbefinden des Betroffenen und nicht so sehr auf lebensverlängernde Maßnahmen.

Weitere Informationen

Im Folgenden handelt es sich um einige englischsprachige Hilfsmittel, die nützlich sein könnten. Bitte beachten Sie, dass das MANUAL nicht für den Inhalt dieser Quellen verantwortlich ist.

  • Dementia.org: Auf dieser Website sind Informationen zu Ursachen, Symptomen, Behandlungen und Stadien der Demenz zu finden.

  • Health Direct: Dementia Video Series: Diese Videos liefern allgemeine Informationen über Demenz, Empfehlungen zu den Warnsignalen einer Demenz, zur Behandlung und Forschung sowie zur Versorgung eines Demenzkranken. Sie liefert auch Links zu Artikeln über ähnliche Themen.

HINWEIS: Dies ist die Ausgabe für Patienten. ÄRZTE: Hier klicken, um zur Ausgabe für medizinische Fachkreise zu gelangen
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