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Zink

Von

Laura Shane-McWhorter

, PharmD, University of Utah College of Pharmacy

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Jul 2020| Inhalt zuletzt geändert Jul 2020
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Der Mineralstoff Zink wird in kleinen Mengen für viele Stoffwechselprozesse benötigt. Zinkquellen sind beispielsweise Austern, Rindfleisch und angereicherte Getreideprodukte. (Siehe auch Heilpflanzen und Ergänzungspräparate im Überblick.)

Anwendungsgebiete

Zink wird meist in Form von Lutschtabletten eingenommen, um Erkältungssymptome schneller abklingen zu lassen. Wissenschaftliche Studien kommen nicht zu einheitlichen Ergebnissen. Wenn Zink jedoch eine Wirkung hat, ist sie geringfügig und erfolgt nur, wenn ein Zinkpräparat direkt nach Eintreten der Erkältungssymptome eingenommen wird.

Manche Menschen wenden Zink an, um das Fortschreiten einer altersbedingten Makuladegeneration, einer Erkrankung der Augen, zu verlangsamen oder zur unterstützenden Wundheilung, da ein Zinkmangel die Wundheilung verzögert. In Entwicklungsländern kann die Gabe wöchentlicher Präparate mit Zink und Eisen im ersten Lebensjahr die Sterblichkeit aufgrund von Durchfall und Atemwegsinfektionen reduzieren. Bei Kindern über sechs Monaten, die unterernährt sind oder einen Zinkmangel haben, kann eine Zinkergänzung helfen.

Zink kann bei Menschen mit Diabetes oder Prädiabetes auch die Blutglukosespiegel senken.

Ein leichter Zinkmangel verzögert das Wachstum von Kindern. Er lässt sich mit Zink-Ergänzungspräparaten beheben.

Mögliche Nebenwirkungen

Zink ist im Allgemeinen sicher, doch kann sich bei Einnahme hoher Dosen eine Toxizität entwickeln. Zu den häufigen Nebenwirkungen von Zink-Lutschtabletten zählen:

  • Übelkeit

  • Erbrechen

  • Durchfall

  • Reizung des Mundes

  • Wunde Stellen im Mund

  • Schlechter Geschmack im Mund

Da Zink ein Spurenelement ist und andere vom Körper benötigte Metalle binden und entfernen kann, sollte die Einnahme von Zink-Lutschtabletten beschränkt werden (z. B. nicht länger als 14 Tage). Zink-Sprays können Nase und Rachen reizen.

Mögliche Wechselwirkungen mit Medikamenten

Wenn Zink-Ergänzungspräparate gleichzeitig eingenommen werden, kann die Aufnahme und Wirksamkeit gewisser Antibiotika gesenkt werden. Daher sollte Zink frühestens drei Stunden nach diesen Antibiotika eingenommen werden.

Weitere Informationen

Im Folgenden handelt es sich um englischsprachige Informationen, die nützlich sein können. Bitte beachten Sie, dass das MANUAL nicht für den Inhalt dieser Quelle verantwortlich ist.

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