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Chrom

Von

Laura Shane-McWhorter

, PharmD, University of Utah College of Pharmacy

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Jul 2020| Inhalt zuletzt geändert Jul 2020
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Der Körper benötigt den Mineralstoff Chrom in kleinen Mengen. Chrom ermöglicht die Funktion von Insulin. Vollkornprodukte enthalten reichlich Chrom, genauso wie Karotten, Kartoffeln, Brokkoli und Melasse. Picolinat wird in Ergänzungspräparaten oft zusammen mit Chrom verabreicht (Chrom(III)-Picolinat), damit der Körper Chrom besser aufnimmt.

Anwendungsgebiete

Obwohl ein Chrommangel die Aufnahme von Insulin beeinträchtigt, hat die Einnahme von Chrom(III)-Picolinat sich bei Diabetikern bis auf kleine Veränderungen im Blutzucker nicht bewährt.

Es gibt Belege dafür, dass es bei der Gewichtsabnahme helfen kann, die Wirkung ist allerdings gering. Man glaubt, dass Chrom den Muskelaufbau oder die Fettreduktion fördert, allerdings liegen für diese Behauptungen keine Nachweise vor.

Chrom-Ergänzungsmittel können den Cholesterinspiegel und die Blutwerte des „schlechten“ (Low-Density-Lipoproteins, LDL) Cholesterins senken und die Werte des „guten“ (High-Density-Lipoproteins, HDL) Cholesterins ansteigen lassen - hierfür gibt es jedoch keine Belege.

Mögliche Nebenwirkungen

Chrom-Ergänzungsmittel beeinflussen die Eisenresorption. Einige Formen von Chrom können Magenreizungen oder Geschwüre verursachen. In einigen Fällen wurde eine Schädigung der Nieren oder der Leber gemeldet. Daher sollten Patienten mit Nieren- oder Lebererkrankungen kein Chrom nehmen.

Der sichere Maximalwert für die Chromzufuhr ist zurzeit nicht bekannt. Es gibt Hinweise darauf, dass Chrom Chromosomen schädigt und daher schädlich ist oder vielleicht Krebs verursacht.

Mögliche Wechselwirkungen mit Medikamenten

Dazu gibt es keine ausreichenden Belege.

Weitere Informationen über Chrom

Bei dem Folgenden handelt es sich um ein englischsprachiges Hilfsmittel, das nützlich sein kann. Bitte beachten Sie, dass das MANUAL nicht für den Inhalt dieser Quelle verantwortlich ist.

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