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COVID-19: Vorbeugung

Ressourcen-Startseite zu COVID-19 
Von Matthew E. Levison, Assistenzprofessor für Medizin, Drexel University College of Medicine

 

 

15/02/2021

Vorbeugung von COVID-19

Das COVID-19-verursachende Virus breitet sich durch engen Kontakt zwischen Menschen aus, hauptsächlich über Atemtröpfchen, die entstehen, wenn eine infizierte Person hustet, niest, singt, Sport betreibt oder spricht. Große Tröpfchen verbreiten sich in einem Umkreis von 2 Meter um eine ansteckende Person, können aber manchmal durch kleine Aerosolpartikel im Atem über mehr als 6 Meter verbreitet werden. Diese bleiben mehrere Stunden in der Luft und können Menschen infizieren, die durch eine Distanz voneinander entfernt sind, die zuvor als sicher angesehen wurde. Die Ausbreitung des Virus kann auch durch Kontakt mit einer durch Tröpfchen aus den Atemwegen kontaminierten Oberfläche erfolgen. Es ist bekannt, dass asymptomatische und präsymptomatische Menschen genauso wie symptomatische Patienten das Virus übertragen können, was es schwierig macht, einen Ausbruch zu kontrollieren.

Die wichtigste Vorbeugungsmaßnahme ist die Vermeidung einer Exposition gegenüber dem SARS-CoV-2-Virus durch Folgendes:

  • Vorsichtsmaßnahmen für Atemwege und Kontakt
  • Quarantäne und Isolation

Vorsichtsmaßnahmen bezüglich der Atemwege umfassen die Anwendung von Gesichtsmasken. Die CDC empfiehlt, in öffentlichen Umgebungen und in der Nähe von Personen, die nicht im selben Haushalt leben, eine Gesichtsmaske oder Gesichtsbedeckung aus Stoff über Mund und Nase zu tragen.

Es stehen zwei Arten von Gesichtsmasken zur Verfügung: chirurgische Masken, auch bezeichnet als Mund-Nasen-Schutz (MSN), in der Ausführung als medizinisches Produkt oder in Form sonstiger Stoffmasken sowie Atemschutzmasken nach N95-Norm. Chirurgische Gesichtsmasken und Stoffmasken verringern das Infektionsrisiko. Chirurgische Masken liegen jedoch nicht eng genug an, um nichtinfizierte Personen sicher vor dem Einatmen infizierter Absonderungen aus den Atemwegen zu schützen. Daher sollten Personen, die Kontakt mit SARS-CoV-2-infizierten Patienten haben (z. B. medizinische Fachkräfte, Haushaltsmitglieder), N95-Masken tragen, die sehr eng anliegen und den Träger vor durch Luft übertragene Absonderungen aus den Atemwegen schützen. Patienten, die mit SARS-CoV-2 infiziert sind, sollten eine chirurgische Maske tragen, die ihre Atemsekrete zurückhält, sodass andere geschützt werden.

Vorsichtsmaßnahmen bezüglich Kontakten umfassen:

  • Einhaltung einer geeigneten sozialen Distanz (etwa 2 Meter).
  • Vermeidung von engen Kontakten mit Personen, die an COVID-19 erkrankt sind.
  • Berührung von Augen, Nase und Mund mit ungewaschenen Händen vermeiden
  • Häufiges, mindestens 20 Sekunden langes Händewaschen mit Seife und Wasser oder die Verwendung eines Handdesinfektionsmittels auf Alkoholbasis, das mindestens 60 % Alkohol enthält, wenn Seife und Wasser nicht zur Verfügung stehen.
  • Anwendung von Einweg-Wischtüchern, um die Oberflächen in Umgebungen, die von vielen Personen berührt werden, regelmäßig zu reinigen (z. B. Türgriffe, Badezimmerarmaturen, Computertastaturen und Fahrstuhlknöpfe).
  • Vermeiden von Restaurant-Innenräumen und großen Partys oder gesellschaftlichen Zusammenkünften in Privatwohnungen, wo Menschen in nächster Nähe zueinander essen, trinken und sich unterhalten, ohne Gesichtsmasken zu tragen, sowie von Sportveranstaltungen in Hallen mit Anfeuerungsrufen und Jubelgeschrei. Dieses sind Orte mit einem hohen Risiko für ein „Superspreader“-Ereignis, bei dem eine einzelne infizierte Person oder wenige infizierte Personen einen großen Ausbruch auslösen können. Es wird empfohlen, Veranstaltungen in Umgebungen wie Nachtclubs und Bars, Festivalgeländen, Konferenzräumen und Sportstadien, wo eine große Menschenmenge einem hohen Übertragungsrisiko ausgesetzt ist, zu verschieben, bis das Ausmaß regionaler Übertragungen niedrig ist. Dies gilt ganz besonders für Menschen mit einem erhöhten Risiko für einen schwereren Verlauf von COVID-19 (1).

 

Eine Quarantäne ist für gesunde Personen, die engen Kontakt mit einem infizierten COVID-19-Patienten hatten, unerlässlich. Ein enger Kontakt ist definiert als innerhalb von 2 Metern Abstand zu einer infizierten Person zu kommen, für insgesamt 15 Minuten oder länger, im Verlauf eines Zeitraums von 24 Stunden, beginnend 48 Stunden vor dem Einsetzen von Symptomen oder eines positiven Tests (falls asymptomatisch). Diese Exposition könnte aus 15, jeweils 1 Minute andauernden Expositionen in einem Zeitraum von 24 Stunden bestehen. Personen, die engen Kontakt mit einer SARS-CoV-2-infizierten Person hatten, sollten sich für die Dauer der Inkubationszeit (d. h. für 14 Tage nach der letzten Exposition) Zuhause unter Quarantäne stellen.

Die Isolation ist für diejenigen, die mit dem COVID-19-verursachenden Virus infiziert sind oder die COVID-19-Symptome aufweisen und nicht getestet wurden, unerlässlich. Bei Patienten hilft der Schweregrad der Erkrankung bei der Bestimmung, ob die Isolation in einem Krankenhaus oder zu Hause stattfinden wird.

  • Diejenigen, die leichte bis mittelschwere Symptome aufgewiesen haben, können die Isolation 10 Tage nach dem Einsetzen der Symptome beenden; vorausgesetzt, sie sind ohne Anwendung fiebersenkender Medikamente für ≥ 24 Stunden fieberfrei und ihre anderen Symptome haben sich deutlich verbessert.
  • Asymptomatische Patienten können die Isolation 10 Tage nach dem Datum ihres ersten positiven diagnostischen Corona-Tests abbrechen.
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Referenzen

  1. Centers for Disease Control and Prevention: Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19): Considerations for Events and Gatherings. Atlanta, GA, US Department of Health and Human Services, Centers for Disease Control and Prevention. Aktualisiert am 8. Januar 2021. Zugriff am 16. Januar 2021. https://www.cdc.gov/coronavirus/2019-ncov/community/large-events/considerations-for-events-gatherings.html

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